„Reichshof“ im Visier der Polizei

Neonazis hatten auf den Knüll zur Sonnenwendfeier eingeladen

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Schwarzenborn. Der ehemalige „Reichshof“ auf dem Schwarzenbörner Knüllköpfchen stand am Mittwoch im Fokus der Polizei. Im Internet hatte die braune Szene dorthin zur Sonnenwendfeier eingeladen.

Der Landkreis hat aber ab sofort unter Androhung einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro Veranstaltungen auf dem Anwesen, das inzwischen der international bekannten Holocaust-Leugnerin Lady Michèle Renouf gehört, untersagt.

Noch vor vier Wochen schien es, als etabliere sich das einstige Roeder-Anwesen – das Haus Richberg oder in der rechten Szene der „Reichshof“ – auf dem Knüllköpfchen in Schwarzenborn erneut zum Treffpunkt der Neonazi-Szene. In diesem Jahr hatte der umtriebige Neonazi-Aktivitist Meinolf Schönborn bereits mehrfach in das Haus Richberg überregional zu Seminaren eingeladen. 

Das ehemalige Domizil des inzwischen verstorbenen Rechtsterroristen Manfred Roeder hatte vor vier Jahren die Tochter von Renouf gekauft, regelmäßig ist die britische Lady dort anzutreffen. Bereits zu Roeders Zeiten machte der sogenannte „Reichshof“ als Treffpunkt, Schulungs- und Veranstaltungsort von sich reden.

Dem versucht der Landkreis mit einer Nutzungsuntersagung einen Riegel vorzuschieben. Damit dürfen auf dem Anwesen keine Veranstaltungen stattfinden. 

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