Der Bodenverband Schwalm-Eder hat den Schlepper für Schwarzenborn finanziert

Neues Modell für Bauhof

Neuer Schlepper für den Bauhof Schwarzenborn: Die Stadt zahlt dafür eine Nutzungsgebühr an den Maschinenring Schwalm-Eder mit seinem Bodenverband. Über das neue Fahrzeug freuen sich Bauhofmitarbeiter Christian Nierichlo, links, und André Dickhaut. Foto: Grede

Schwarzenborn. Das könnte Schule machen: Erstmals im Landkreis tritt der Maschinenring Schwalm-Eder mit seinem Bodenverband als Investitionsträger für eine Kommune auf.

Der Verein finanziert üblicherweise mit seiner Investionsgesellschaft, dem Bodenverband, für Landwirte überbetrieblich genutzte Maschinen. Jetzt kaufte der Bodenverband für die Stadt Schwarzenborn einen Schlepper für den Bauhof.

Sieben Jahre bindet sich die Stadt mit einer jährlichen Nutzungsgebühr von 10.000 Euro an den neuen Schlepper, der den Maschinenring circa 100.000 Euro gekostet hat.

Bürgermeister Jürgen Kaufmann sieht für die Stadt, die schon seit Jahren eine interkommunalen Zusammenarbeit im Bauhof-Bereich angestrebt hatte, viele Vorteile.

Der Traktor sei eigens für die Schwarzenborner Bedürfnisse skaliert worden, erklärt Wolfgang Koch, Geschäftsführer des Maschinenrings und Bodenverbands Schwalm-Eder. Damit gibt es für Schwarzenborn das Fahrzeug quasi „all inclusive“. Für Versicherung und Wartung kommt der Maschinenring auf.

Einige Aufbauteile für den Schlepper wie ein Kipper und ein Salzstreuer hat die Stadt selbst gekauft. Andere wiederum, die nicht so regelmäßig benötigt werden, können in der Zentrale des Maschinenrings im Waberner Ortsteil Zennern ausgeliehen werden. Insgesamt sei das Fahrzeug breiter einsetzbar als sein Vorgänger, ein Unimog.

Zum Bodenverband Schwalm-Eder als Körperschaft des öffentlichen Rechts zählen zählen laut Geschäftsführer Koch derzeit knapp 600 Mitglieder. Sie sind überwiegend Landwirte, Gewerbetreibende und Kommunen. Der Maschinenring Schwalm-Eder ist ein eingetragener Verein. Er hat zur Zeit knapp 1000 Mitglieder.

Von Sylke Grede

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