Kontrollen am Wochenende

Ordnungsamt und Feuerwehr beobachten Lage am Knüllköpfchen

Der Rodelhang am Knüllköpfchen. Mehrere Personen fahren auf der Strecke mit ihren Schlitten.
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Der Rodelhang am Knüllköpfchen nahe Schwarzenborn ist bei Ausflüglern beliebt: Am ersten Januarwochenende kam es aufgrund vieler Besucher zu chaotischen Parksituationen, auch gab es einen Schlittenunfall. Aktuell stellt sich die Lage entspannter dar.

Das Knüllköpfchen ist bei Winterfreunden ein beliebtes Ausflugsziel - am ersten Januarwochenende war es teilweise sehr voll an den Hängen. Am vergangenen Wochenende war die Situation entspannter.

Schwarzenborn – Am ersten Januarwochenende war auf dem Knüllköpfchen in Schwarzenborn einiges los: Ein Unfall überschattete den Rodelspaß, den sich trotz der hohen Infektionszahlen viele Menschen, die zum Teil weiter anreisten, nicht nehmen lassen wollten. Auch die Parksituation erwies sich zum Teil als chaotisch, die Beschilderung für eine Einbahnstraßenregelung wurde seitens der Stadt nun im Laufe der vergangenen Woche rund um das Knüllköpfchen angebracht. Die Situation stellte sich an diesem Wochenende entspannter dar: Wie zu beobachten war, lag das unter anderem am vorausschauenden Park- und Fahrverhalten der Besucher. Und die Stadt hatte nachgebessert und für eine übersichtliche Beschilderung gesorgt.

So wurde der Verkehr von der Landesstraße aus Richtung Knüllturm anhand einer Einbahnstraßenregelung geleitet. Am Straßenrand fanden die parkenden Autos ausreichend Platz, sodass der Weg zu den Rodelwiesen leicht zugänglich war. „Obwohl wir die Landesstraße nicht ausschildern durften, fanden die meisten Pkw ihren Weg durch die Einbahnstraße und auf der anderen Seite auch wieder heraus“, erklärt Bürgermeister Jürgen Liebermann. Auch beim Blick auf die Rodelhänge fiel eines ganz deutlich auf: Die in Familiengruppen versammelten Menschen hielten zu den nächsten Gruppen mindestens den geforderten Abstand ein. Auf die Hygiene- und Abstandsgebote verwiesen wiederum Schilder.

Rodeln am Knüllköpfchen: Ordnungsamt kontrolliert Situation

Zur weiteren Entspannung der Lage trugen die Präsenz von sowohl Ordnungsamt, Feuerwehr als auch dem Bürgermeister selbst bei, der sich persönlich mehrmals einen Überblick verschaffte. Die Feuerwehr resümierte bis einschließlich Samstag, dass für einen eventuell notwendigen Einsatz von Rettungsfahrzeugen zu jeder Zeit ausreichend Platz auf den Straßen und zwischen den parkenden Autos und Fußgängern wäre. Daniel Petersohn aus Rommershausen etwa war mit der Familie gekommen und in erster Linie froh, dass die Hänge nicht gesperrt wurden. Die frisch gespurte Loipe am Ortsrand trug wohl auch zur Entzerrung auf dem Knüllköpfchen bei. Skifahrer aus dem Kreis Marburg lobten die gut präparierte Loipe. Bürgermeister Jürgen Liebermann hofft nun, dass die Besucher weiterhin so diszipliniert mit der Möglichkeit der Naherholung umgehen: Wenn alle an einem Strang zögen, müsse man nicht über eine Sperrung nachdenken. (Vanessa Schnücker)

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