Erhöhtes Verkehrsaufkommen am Knüllkopf

Rettungseinsatz auf dem Knüllköpfchen: Elfjähriger Junge verletzt sich beim Schlittenfahren

Der Rettungshubschrauber Christoph 7 war am Knüllköpfchen im Einsatz.
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Der Rettungshubschrauber Christoph 7 war am Knüllköpfchen im Einsatz.

Bei einem Schlittenunfall auf dem Knüllköpfchen ist am Samstag gegen 12 Uhr ein Junge verletzt worden. Rettungshubschrauber, die Feuerwehr Schwarzenborn, sowie Krankenwagen und Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Liebermann waren vor Ort.

Laut dem Bürgermeister war der elfjährige Junge aus Schrecksbach mit seinem Schlitten auf dem Knüllköpfchen unterwegs. Als er mit diesem über einen kleineren Hügel fuhr, wurde er nach hinten von seinem Schlitten geschleudert und kam mit der Wirbelsäule auf. „Der Junge klagte dann über Schmerzen im Rückenbereich“, sagt Liebermann. Sofort sei die Feuerwehr sowie ein Krankenwagen alarmiert worden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 15 Einsatzkräften vor Ort, erklärt Sascha Jung, Einsatzleiter der Feuerwehr in Schwarzenborn. Der Rettungsdienst forderte die Feuerwehr zur Tragehilfe an.

Bei der Ankunft der Rettungskräfte sei der Junge schon medizinisch erstversorgt worden, nur wenige Minuten später erreichte der Rettungshubschrauber Christoph 7 den Unfallort, erklärt Liebermann.

Am Samstag war viel los auf dem Knüllköpfchen, nicht alle Autos wurden ordnungsgemäß abgestellt.

Der Elfjährige wurde dann ins Klinikum nach Kassel gebracht. Weitere Informationen über den Gesundheitszustand des Jungen sind nicht bekannt. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte etwa eine knappe halbe Stunde.

Am Samstag war er Andrang am Knüllköpfchen groß, wie auch in vielen anderen beliebten Höhenlagen bundesweit. Der Verkehr wurde während und nach dem Rettungseinsatz über eine Spur weiter geregelt. „Momentan ist wegen der günstigen Schneeverhältnisse viel los auf dem Knüllköpfchen, ein Auto hatte sich festgefahren“, sagt Liebermann. Der Rettungsdienst konnte dennoch gut an den Unfallort gelangen – trotz des großen Verkehrsaufkommens. Was Schwarzenborns Bürgermeister dabei zu Bedenken gibt: Viele Menschen würden ihre Autos ohne Rücksicht abstellen. „Es gibt uneinsichtige Menschen, die die Wege eigenwillig zuparken“, sagt er.

Schwarzenborns Bürgermeister Jürgen Liebermann.

Das kann auch Bischof Gerhard Meyer bestätigen. Er habe die Verkehrssituation auf dem Knüllköpfchen am Samstag beobachtet. Bis zum Nachmittag waren die Straßen noch voller Autos, so Meyer gegenüber der HNA. Eine Einbahnstraßenregelung soll die Situation verbessern. Betroffen sein sollen die Boglerstraße und die Richbergstraße bis zur Hauptstraße. Foto: stadt schwarzenborn

Von Linett Hanert

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