Schwarzenborn: Doch kein Geld aus dem Ausgleichstopf für Flüchtlinge

Schwarzenborn. Anfang Oktober hatte das Finanzministerium mitgeteilt, dass Schwarzenborn aus dem Kommunalen Finanzausgleich eine außerordentliche Zuweisung für Flüchtlinge in Höhe von 174.000 Euro zu erwarten hätte.

Daraus wird nichts, da die Zeltstadt zum Datum 31. Dezember nicht mehr existiert. Für den Bürgermeister ist das ein Affront: Das was von Ehrenamtlichen geleistet worden sei, ist nach seiner Auffassung absolut vorbildlich: „Die Menschen wurden versorgt und betreut und vor allem von den Menschen in Schwarzenborn sowie der Region akzeptiert.“

Hintergrund: Innerhalb von nur drei Tagen wurde Ende August über eine Zeltstadt in Schwarzenborn entschieden , wurde die Erstaufnahme errichtet und wurden Flüchtlinge zugewiesen. In diesem Camp waren zeitweise mehr als 440 Menschen. Zusammen mit den 180 Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft gab es zeitweise mehr als 600 Flüchtlingen in Schwarzenborn.

Rubriklistenbild: © dpa

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