Acht Kinder kamen 2013 im Knüll zur Welt

In Schwarzenborn wurden Bäume für Neugeborene gepflanzt

Ein Prosit: Nach dem Pflanzaktion wurde in Grebenhagen angestoßen. Die Stadt Schwarzenborn stifte acht Bäumchen für die Kinder, die im vergangenen Jahr in der Knüllstadt geboren wurden. Fotos:  Rose

Schwarzenborn. In Schwarzenborn und Grebenhagen sollen nicht nur Bäume gut wachsen: Auch der Nachwuchs soll ganz prächtig gedeihen. Den Wunsch bekräftigte Bürgermeister Jürgen Kaufmann.

Seit 1985 werden ein Mal im Jahr im Knüll Bäume für Neugeborene gepflanzt.

In Schwarzenborn und im Stadtteil Grebenhagen griffen deshalb Eltern und Geschwister zur Schaufel: Mit vereinten Kräften wurden die von der Stadt zur Verfügung gestellten Bäumchen in die Erde eingebuddelt.

Insgesamt acht Kinder sind im vergangenen Jahr im Knüll zur Welt gekommen. In Grebenhagen bekamen zudem Emil Haas (2) und seine Kusine Matilda Haas (6) zwei neue Bäume: Sie waren in einer Nacht- und Nebel-Aktion von Unbekannten abgesägt worden. „Das ist eine große Schweinerei“, brachte es Jürgen Kaufmann ohne Umschweife auf den Punkt. Die Stadt habe Anzeige erstattet - jedoch ohne Erfolg. „Aber ihr kriegt eure Bäume wieder“, sagte der Rathauschef. Und so waren auch Matilda und Emil gleich emsig beschäftigt, begleitet von den Eltern und Großeltern, die im Anschluss zusammen mit der Familie Manz die neu gepflanzten Exemplare gossen.

Nina-Marie Manz (sieben Monate) freute sich auf Mamas Arm sichtlich über den Trubel auf der Wiese. „Ich wünsche mir, dass ihr genauso gut wachst und euch entwickelt wie eure Bäume“, sagte Kaufmann. Während in Grebenhagen Obstbäume gesetzt wurden, kamen in Schwarzenborn Linden in die Erde.

Die Wiese neben dem Kindergarten ist bereits mit genügend Bäumen gesäumt, so dass künftig eine neue Fläche in der Nähe Treffpunkt sein soll. Denn die Eltern sollen den Baum - alle Exemplare sind mit den Namen der Kinder versehen - auch hegen und pflegen. Und dabei stellte sich schon beim Pflanzen heraus, dass hier besonders die Väter gefragt sind.

Auch David Simon schippte voller Stolz Erde, damit das Bäumchen gut angehen möge. Mutter Nadine Stockert sah mit dem acht Monate alten Noel Elias zu und freute sich riesig über ein Erinnerungsfoto.

Von Sandra Rose

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