39. Veranstaltung vereinte 200 Sänger – Fey: Die Serenade muss erhalten bleiben

Serenade der vielen Stimmen

Obergrenzebach. Einen abwechslungsreichen musikalischen Nachmittag von Güte und Qualität erlebten am Pfingstmontag zahlreiche Zuschauer in Obergrenzebach. Das frühlingshaft dekorierte Festzelt war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Bereits zum 39. Mal fand in der Ohetalgemeinde die beliebte Serenade statt. Veranstalter war in diesem Jahr der Frauensingkreis Obergrenzebach/Seigertshausen, für die Bewirtung waren Obergrenzebachs Brandschützer verantwortlich.

Durch das knapp vierstündige Programm führte Anna Maria Deisenroth. Bis in den späten Nachmittag präsentierten Frielendorfs Sänger und Musiker einen bunten Strauß bekannter Lieder und Melodien. Vom durch den Posaunenchor Obergrenzebach/Seigertshausen intonierten „Abendlied“ über das von Wolfgang Lachmund und Dieter Klös vorgetragene „Butterfly“ bis hin zum vom Kirchenchor Spieskappel gesungenen „Schwalm-Eder-Lied“ war für jeden Musikgeschmack etwas dabei.

Frielendorfs Bürgermeister Birger Fey bedankte sich bei den über 200 Musikern für ihr beispielhaftes Engagement: „Die Serenade gehört zu den großen Kulturveranstaltungen in der Gemeinde. Sie zu erhalten, sollte zu den ganz wichtigen Aufgaben gehören.“ Gemeinsam mit dem Männergesangverein Obergrenzebach und der Chorgemeinschaft Spieskappel bildetet der gastgebende Frauensingkreis Obergrenzebach/Seigertshausen unter der Leitung von Annemarie Braun zum Abschluss den gemischten Chor Gleichklang. Mit „La Provence“ und „Träume aus der Kinderzeit“ endete ein kurzweiliger Konzertnachmittag.

„Wunderbare Erlebnisse“

Für Birger Fey war es die letzte Serenade als Bürgermeister der Gemeinde Frielendorf. Bei den Bürgermeisterwahlen im nächsten Jahr wird er nicht mehr antreten. „Die 17 Serenaden waren wunderbare Erlebnisse für mich, die unvergessen bleiben. Die Förderung und Unterstützung der Chor und Musikgruppen lag mir besonders am Herzen“, erklärte das Gemeindeoberhaupt mit Wehmut. (zmh)

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