Mit dem Setzen des Bauschilds ist ein weiterer Schritt zum Bau der Sterbeklinik geschafft

Ein sichtbares Zeichen

Startschuss für das Kellerwald-Hospiz: (von links): Dr. Joachim Klug (Vorstand Förderverein), Günter Woltering (Geschäftsführer Wohlfahrtsverband, Bürgermeister Rainer Barth, Apotheker Kai Krähling, Palliativmediziner Nils Wagner-Praus, Adam Mergel (Architekt), Erika Karama (Paritätische Wohlfahrt), Lothar Vestweber (Vorstand Förderverein) und Steve Battenberg (Ingenieurbüro Gringel). Foto: Göbel

Gilserberg. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Verwirklichung des Kellerwald-Hospizes in Gilserberg ist geschafft: Nach langer Planungszeit wurde das Bauschild auf dem Gelände zwischen Bahnhofstraße und Scheidfeldstraße am Ortsrand der Hochlandgemeinde gesetzt.

Erst kürzlich hatten die Gilserberger in ihrer jüngsten Gemeindevertretersitzung mit der Genehmigung des Bebauungsplans den Weg frei gemacht für den Bau der ersten Hospizklinik im Schwalm-Eder-Kreis. Damit soll die Einrichtung gleichzeitig auch eine Modellfunktion in der Region übernehmen, sagte der Vorsitzender des Fördervereins Hospiz Kellerwald Lothar Vestweber.

Je nach Wetterlage soll nun möglichst rasch mit dem Bau der Einrichtung begonnen werden. Angepeilt ist der Baustart für das kommende Frühjahr.

In dem Hospiz sind zehn Betten für Patienten geplant. Speziell geschulte Ärzte und Pfleger sollen zusammen mit ehrenamtlichen Helfern die Sterbenden und deren Angehörigen betreuen. Betreiber ist der Paritätische Wohlfahrtsverband.

Der Förderverein des Hospiz wirbt zudem weiter um Mitglieder. Der Beitrag beträgt vier Euro pro Monat. Anträge können in der Walpurgis-Apotheke abgegeben werden.

Von Daniel Göbel

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