Große Übung der Frielendorfer Wehren

Die Sirenen heulten ohne Ankündigung

Übung in den Stormarnwerken: Zahlreiche Kräfte wurden zusammen gezogen.

Großropperhausen. Zu einer unangekündigten Alarmübung wurden die Frielendorfer Feuerwehren nach Großropperhausen gerufen. Übungsleiter Axel Grehling ließ dazu durch die Leitstelle Schwalm-Eder den Löschbezirk Großropperhausen-Sievershausen/Lanertshausen-Leuderode über Sirene und Funkmeldeempfänger alarmieren.

Neben den örtlich zuständigen Wehren rückten auch die Feuerwehr aus dem Kernort Frielendorf mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug sowie der Gerätewagen Logistik aus Todenhausen nach Großropperhausen aus. Weitere Unterstützung kam aus Seigertshausen. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit unterstützte die Neukirchener Stadtteilwehr die Frielendorfer Einsatzkräfte mit ihrem für den Katastropheneinsatz optimierten Löschgruppenfahrzeug LF10-KatS.

Verletzte und Vermisste

Ziel der Einsatzkräfte war das weitläufige Betriebsgelände der Stormarnwerke oberhalb von Großropperhausen. In dem Basaltwerk war es laut Übungsvorlage zu mehreren Bränden mit zahlreichen Verletzten und Vermissten gekommen. Unter den kritischen Augen der Übungsbeobachter von der Feuerwehr Guxhagen galt es neben der Menschenrettung und Brandbekämpfung auf dem unübersichtlichen Gelände eine längere Wasserförderstrecke aufzubauen.

Nach knapp 90 Minuten hatten die Feuerwehren alle Übungsaufgaben gelöst. In der Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Großropperhausen zeigten sich sowohl die Guxhagener Kameraden als auch der neue Kreisbrandinspektor Thorsten Hertel zufrieden. (red/aqu) Foto: privat

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