1. Startseite
  2. Lokales
  3. Schwalmstadt

Soziale Arbeit ist gefragt - Studenten starten am Standort Schwalmstadt

Erstellt:

Von: Sandra Rose

Kommentare

Die neuen Erstsemester stehen mit Vertretern von Hochschule, Landeskirche, Stadt Schwalmstadt und Hephata Diakonie auf einer Wiese des Hephata-Campus.
Freudiger Start ins Studium: Die neuen Erstsemester auf dem Hephata-Campus mit Vertretern von Hochschule, Landeskirche, Stadt Schwalmstadt und Hephata Diakonie. © Kerstin Diehl

Neue Gesichter auf dem Hephata-Campus: 34 frische Erstsemester haben ihr Studium der Sozialen Arbeit am Studienstandort Treysa der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) begonnen.

Treysa – Selten seien die Berufsaussichten für Fachkräfte in Sozialer Arbeit besser gewesen, so der Tenor während der Immatrikulation. An der EHD können Studierende zwischen den beiden Studiengängen Soziale Arbeit und Diakonik/Gemeindepädagogik und Soziale Arbeit wählen.

„Ihre Aufgabe wird es sein, Gesichter der Gesellschaft in den Blick zu nehmen, die viele nicht mehr wahrnehmen“, sagte Prof. Dr. Uwe Becker. Der neue Hochschul-Präsident hatte gleichzeitig mit den Erstsemestern seinen ersten Tag an der EHD.

Er grüßte während der von Ehrengästen, der Vertreterin der Prodekanin Prof. Dr. Nicole von Langsdorff, Dozenten und dem Hephata Allgemeinen Studierendenausschuss begleiteten Immatrikulation virtuell aus Darmstadt. „Genießen Sie es, wenn Sie etwas nicht verstehen“, ermunterte Becker die neuen Bachelor-Studenten.

Kirche hat Bedarf nach Sozialarbeitern

Kaum ein Ort eigne sich hierfür besser als der Hephata-Campus, so Pfarrerin Dr. Regina Sommer von der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck (EKKW): „Dies ist eine toller Ort, wo auf sehr anschauliche Weise Theorie und Praxis miteinander verzahnt sind.“

Die Hephata Diakonie biete ein unmittelbares Umfeld, wo Fragen der Teilhabe relevant seien und Erlerntes unmittelbar an der Praxis gemessen werden könne. Seitens der Landeskirche bestehe großes Interesse, Sozialarbeiter in den eigenen Reihen zu haben.

Ziel sei es, weitere kirchliche Arbeitsfelder zu eröffnen, um insbesondere Diakonen in den Dienst zu nehmen und das Berufsbild in der Kirche zu verankern.

Beide auf dem Hephata-Campus angebotenen Studiengänge böten ein breites Betätigungsfeld, bestätigte der theologische Vorstand des Hessischen Diakoniezentrums Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt: „Sie werden überall gebraucht.“

die Diakonie hilft an 50 Standorten

Die Hephata Diakonie ermögliche vielfältige Begegnungen mit Menschen mit Beeinträchtigungen und mit Förderbedarf, auch in der Jugendhilfe, und biete mit ihren 3300 Mitarbeitenden an 50 Standorten in Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern ein „lebendiges Lernfeld“.

In Zeiten, in denen die soziale Spreizung in der Gesellschaft immer größer werde, steige der Bedarf an Menschen, die Brücken bauen, hieß es weiter.

Dass man in Schwalmstadt nicht nur studieren, sondern noch dazu auch gut leben könne, gab Bürgermeister Stefan Pinhard den Erstsemestern mit auf den Weg – verbunden mit der Einladung für eine Stadtführung in Ziegenhain.

Auch interessant

Kommentare