Aus Schwarzenborn und Frankenberg

Im Stadion angetreten: 106 Rekruten legten feierliches Gelöbnis ab

Einmarsch: In Formation marschierten die Soldaten ins Neukirchener Stadion ein.

Neukirchen. Insgesamt 106 junge Frauen und Männer - freiwillige Rekruten der Bundeswehr - legten am Donnerstag auf dem Sportplatz in Neukirchen ihr Gelöbnis ab.

Das militärische Zeremoniell verfolgten zahlreiche Familienangehörige und Vertreter der Politik.

Angetreten waren Rekruten des Jägerregimes aus Schwarzenborn sowie Rekruten von der Elektronischen Kampfführung aus Frankenberg.

Die Aufstellung der Rekruten schritten der Kommandeur des Jägerbataillons, Oberstleutnant Karsten Krämer, und Bürgermeiser Klemens Olbrich ab. In seiner Ansprache zollte Krämer den Rekruten Respekt: „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der sie in Situationen führt, in denen sie schwere Entscheidungen treffen müssen. Es kann bedeuten, dass sie ihr eigenes Leben einsetzen müssen.“

Respekt und Anerkennung

Auch Bürgermeiser Olbrich unterstrich, dass es Respekt und Anerkennung verdiene, sich aus freien Stücken und für den Dienst bei der Bundeswehr zu entscheiden. Auch in Zeiten eines friedlichen Miteinanders gäbe es Krisen und Konflikte, die die Aufmerksamkeit der Bundeswehr benötigen. Zu sehen sei dies an der Flüchtlingskrise, wo die Bundeswehr vor Ort Hilfe leistet, sagte Olbrich.

Zugleich kritisierte Bürgermeister Klemens Olbrich, dass über viele Jahre Strukturen, Finanzen und Kopfzahlen der Bundeswehr nur eine Richtung, nämlich nach unten, zeigten. Umso höher sei es einzuschätzen, dass so viele Rekruten sich für den Dienst in der Armee entschieden hätten.

Kevin Hogrebe, Rekrut im Jägerbataillon in Schwarzenborn, sagte stellvertretend für die Soldaten: „Kameradschaft kann man nicht erklären, nur erleben. Bei der Bundeswehr ist das Miteinander selbstverständlich. Dieses Gefühl erlebt man selten außerhalb der Familie“.

Musikalisch umrahmt wurde das feierliche Gelöbnis im Stadion in Neukirchen durch das Heeresmusikkorps aus Kassel. (lhx)

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