Stadtsparkasse: Bechtel und Hooß neues Vorstandsteam

von links: Bürgermeister Wilhelm Kröll, Wilhelm Bechtel, Reinhard Hooß

Schwalmstadt. Stabwechsel in der Stadtsparkasse Schwalmstadt (SSK): Das bisherige Vorstandsmitglied Wilhelm Bechtel übernimmt das Amt des Vorstandsvorsitzenden und folgt damit auf den scheidenden Chef Wilfried Franz. Der neue zweite Mann ist ab dem 1. August Reinhard Hooß.

Bürgermeister Wilhelm Kröll, seines Zeichens Verwaltungsratschef der Stadtsparkasse, stellte das neue Führungsduo vor. Nicht dabei sein konnte der erkrankte Wilfried Franz, dessen Verabschiedungsfeier verschoben werden musste.

Kröll sprach von einer „neuen Ära und einem Generationswechsel“, denn genau 25 Jahre lang habe Wilfried Franz die Geschicke der Bank bestimmt. Das neue Vorstandsteam solle ebenso solide weiterwirtschaften und „die Selbstständigkeit unserer Sparkasse bewahren“.

Nach neun Jahren im SSK-Vorstand sei Wilhelm Bechtel zweifelsfrei der Richtige auf dem Chefsessel. Im Bewerbungsverfahren überzeugt habe auch das neue zweite Vorstandsmitglied Reinhard Hooß. Es genüge keineswegs, Land und Leute gut zu kennen. Sowohl Bechtel als auch Hooß seien auch ausgezeichnet qualifiziert. Kröll: „In schwierigen Zeiten braucht man die besten Leute."

Wilhelm Bechtel unterstrich, dass sein neuer Kollege als Diplom-Sparkassenbetriebswirt die hochwertigste Ausbildung für den Job mibringe. Optimal aufgestellt sei auch sein Institut: Die Stadtsparkasse verfüge über eine der höchsten Eigenkapitalquoten sämtlicher Sparkassen in Hessen und habe soeben ein gutes Geschäftsjahr 2009 bilanziert. . Bechtel: „Vor dem Stresstest für Banken haben wir keine Angst.“

Wilhelm Bechtel (48) stammt aus Zella und wohnt heute in Neukirchen. Den 38-jährigen Reinhard Hooß aus Leimbach kennt Bechtel seit über 30 Jahren, die Elternhäuser der beiden liegen gerade einmal vier Kilometer voneinander entfernt. Hooß wohnt heute in Ziegenhain. Gemeinsam bekräftigten Bechtel und Hooß, ihnen gehe es um die Kunden- und um die Mitarbeiterzufriedenheit. Die letzte Kündigung habe es bei der SSK vor 19 Jahren gegeben. 50 Frauen und Männer sind bei der Bank beschäftigt. (aqu)

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