A49-Anschlussstelle

Start für Autobahnmeisterei: Fünf-Millionen-Euro-Projekt an der A 49-Anschlussstelle Treysa

Blick auf den Entwurf des Architekturbüros: Die Anlage entsteht jetzt am Abzweig der Strecke Treysa-Gilserberg/Florshain. Abbildung: Frank Mühlhäuser/Repro HNA
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Blick auf den Entwurf des Architekturbüros: Die Anlage entsteht jetzt am Abzweig der Strecke Treysa-Gilserberg/Florshain. Abbildung: Frank Mühlhäuser/Repro HNA

Die A 49 Autobahngesellschaft hat die Freigabe für den Baustart der Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Schwalmstadt erhalten. Das teilte das Unternehmen am Montag mit.

Treysa – „Wir haben von der Bauaufsichtsbehörde des Schwalm-Eder-Kreises Mitte vergangener Woche die Baugenehmigung erhalten und unmittelbar mit den Arbeiten begonnen,“ so Jürgen Driebe, technischer Geschäftsführer der Autobahngesellschaft. Die Fertigstellung ist für Frühsommer 2022 geplant.

Bis dahin entstehen auf der etwa 12 000 Quadratmeter großen Fläche unter anderem Verwaltungs- und Betriebsgebäude, Werkstätten und Lagerhallen, Auftragswert: fünf Millionen Euro.

Zukünftig sollen hier mehr als 20 neue Arbeitsplätze für die Erhaltung und den Betrieb der insgesamt etwa 61 Kilometer langen Strecke geschaffen werden.

Autobahnmeisterei soll ab 1. Juli 2022 in Betrieb sein

Der Autobahngesellschaft sei es ein Anliegen, so Jürgen Driebe weiter, dass die Region gestärkt werde. Dazu gehöre das Einbinden regionaler Unternehmen in die Bauausführung und das Schaffen von Arbeitsplätzen, so die Pressemitteilung. Die neue Autobahnmeisterei liege im künftigen Gewerbegebiet zwischen Treysa und Florshain. Das Areal markiert die Streckenmitte zwischen Fritzlar und dem geplanten Anschluss am Ohmtal-Dreieck – hierfür wird die Autobahnmeisterei komplett zuständig sein.

Laut des Unternehmens sei der Stadtort ausgewählt worden, um kurze Einsatz- und Reaktionszeiten bei Unfällen zu gewährleisten und vorgegebene Umlaufzeiten für den Winterdienst einhalten zu könne.

In Betrieb gehen soll die Autobahnmeisterei ab 1. Juli kommenden Jahres, 2022 zunächst vom Anschluss Fritzlar bis nach Schwalmstadt, ab 1. November 2024 dann für die gesamte Strecke zwischen Fritzlar und dem künftigen Ohmtal-Dreieck.

12 000 Quadratmeter Fläche

Das Areal ist etwa 12 000 Quadratmeter groß. Auf der Fläche sollen ein Betriebs- und Verwaltungsgebäude, eine Werkstatt mit Waschhalle, ein überdachter Lagerplatz, eine Freilagerfläche, eine Schilderwagenhalle, eine Lkw- und Kleintransporthalle sowie eine Salzlöseanlage und Salzlagerhalle entstehen, zudem Stellplätze für Mitarbeiter- und Besucherfahrzeuge.

Die Projektgesellschaft A 49 Autobahngesellschaft mit Sitz in Schwalmstadt-Ziegenhain verantwortet im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) die Planung, Finanzierung und den Bau der Autobahn und ist auch für deren Betrieb zuständig.

Gesellschafter der A 49-Autobahngesellschaft sind zu je 50 Prozent die Strabag sowie die unabhängige Investmentgesellschaft Meridiam Investments, die sich auf die Entwicklung, Finanzierung und das langfristige Management nachhaltiger öffentlicher Infrastrukturprojekte spezialisiert hat, so die Mitteilung. (Sandra Rose)

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