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Arbeiten an der Main-Weser-Bahn führen zu Ausfällen

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Von: Anne Quehl

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Das Foto zeigt einen Bahnsteig am Bahnhof in Treysa.
Reisende müssen sich zwischen den Jahren auf Behinderungen einstellen, die Bahn renoviert die Strecke, es gibt Schienenersatzverkehr. © Anne Quehl

Zwischen den Jahren bis Montagvormittag, 2. Januar, müssen sich Reisende auf der Main-Weser-Bahn auf Zugausfälle und Schienenersatzverkehr (SEV) einstellen.

Schwalm – Die Deutsche Bahn macht „die nächsten Streckenkilometer fit“ zwischen Kassel, Marburg und Gießen. Es sind knapp 200 Bauarbeiten zu einem Paket geschnürt, „wir wechseln nicht nur auf insgesamt 7600 Metern Schwellen aus, sondern schleifen Schienen, arbeiten an der Entwässerung der Gleise, schneiden die Vegetation zurück, prüfen einige Brücken, arbeiten an der Oberleitung sowie den Signal- und Sicherungsanlagen und führen vorsorglich für künftige Bauvorhaben Kampfmittelsondierungen entlang der Strecke durch“. Mit der Bündelung dieser Arbeiten werde die Streckensperrung von ca. 9000 Stunden auf 108 Stunden reduziert.

Im Einzelnen bedeutet das, dass die Main-Weser-Bahn zwischen Marburg und Baunatal-Guntershausen von Mittwoch, 28. Dezember (abends), durchgehend bis Montag, 2. Januar (vormittags), gesperrt wird. Von Sonntag, 1. Januar (nachmittags), bis Montag, 2. Januar 2023 (vormittags), wird die Sperrung bis Gießen ausgeweitet.

Änderungen im Zugverkehr

• RE30, RE98 und RB41 fahren nur zwischen Frankfurt und Marburg,

vom 1. Januar (nachmittags) bis 2. Januar (vormittags) nur zwischen Frankfurt und Gießen.

• RB94 fährt nur zwischen Cölbe und Bad Laasphe bzw. Erndtebrück.

• RE97 und RB97 fahren nur zwischen Cölbe und Frankenberg, Korbach und Brilon Wald bzw. Stadt.

• RB38 entfällt.

• RE39 und RB39 fahren nur zwischen Bad Wildungen und Wabern.

• Die Fernverkehrslinie Stralsund–Hamburg–Karlsruhe wird über Fulda und Hanau umgeleitet.

Für die ausfallenden RE- und RB-Züge wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) angeboten. Die Bahn informiert auf ihrer Internetseite: „Bitte beachten Sie die teils deutliche Reisezeitverlängerung und die geänderten Abfahrtzeiten im Schienenersatzverkehr. Die Fahrradmitnahme in den Bussen ist nicht möglich.“ (Anne Quehl)

Kontakt

Telefonnummer NVV: 0800 939 0800 (gebührenfrei), Telefonnummer RMV: 069 24 24 80 24, Telefonnummer DB Fernverkehr: 030 297-0

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