Seniorenheim St. Martin: Zwölf Mitarbeiter erhielten Auszeichnung der Diakonie

Symbol der Ermutigung

Ausgezeichnet: Im St. Martin wurden zwölf 12 Mitarbeiter mit dem Kronenkreuz der Diakonie geehrt, die höchste Auszeichnung für 25 Dienstjahre erhielt Heike Kappel (vierte von rechts). Foto: Rose

Neukirchen. Einen doppelten Grund zu feiern hatten in dieser Woche die Mitarbeiter und Bewohner des Senioren- und Pflegeheimes St. Martin in Neukirchen: Zwölf Mitarbeiter wurden für ihre Treue zum Haus ausgezeichnet, im Anschluss feierte die Gemeinschaft die Kirchweih, eine Art Kirmes mit Musik und zünftigen Leckereien.

In einem Gottesdienst wurde das so genannte Kronenkreuz, eine Auszeichnung der Diakonie, verliehen. Dazu war Pfarrerin Dr. Carmen Berger-Zell vom Diakonischen Werk gekommen. Zusammen mit Pfarrerin Sabine Georges gestaltete sie den Festakt. Für die passende Musik sorgte der evangelische Kirchenchor Neukirchen.

Lange Tradition

„Diese Ehrung hat eine lange Tradition in unserem Haus“, erklärten Jürgen Kramer von der Heimleitung und Georg Eisenhut vom Vorstand. Geehrt wurden Mitarbeiter für 25, 15 und zehn Jahre Dienst im St. Martin. „Ich hoffe, dass Sie sich am richtigen Ort wissen - wo Sie gebraucht und geschätzt werden. Und wo es auch Menschen gibt, die ihnen das sagen und zeigen“, sagte Berger-Zell in ihrer Ansprache an die Jubilare. Mit dem Kronenkreuz drücke die Diakonie Wertschätzung und Dank aus: „Man kann nur Danke sagen, dass Sie sich so lange und beständig eingebracht haben. Die Auszeichnung soll ein Symbol der Ermutigung sein, dies auch weiterhin zu tun“, erklärte die Pfarrerin. Das Kreuz sei 1925 von der Kunstschule Berlin entworfen worden - und zwar für die Innere Mission.

Erst später habe die Diakonie das Symbol übernommen: „Das Kreuz steht für Not und Tod, die Krone jedoch für Hoffnung und Auferstehung.“ Die höchste Auszeichnung - das Kronenkreuz in Gold für 25 Dienstjahre - erhielt Heike Kappel. Zunächst als Praktikantin, dann als Krankenpflegehelferin sei sie bis heute in Vollzeit im Wohnbereich 2 tätig. Für 15 Dienstjahre wurden Marianne Hinkel, Sylvia Kozik, Birgit Steinberg, Birgit Hartmann, Frank Schlemmer, Rosemarie Diehl und Lubov Stenzel mit dem Kronenkreuz in Silber geehrt.

Für zehn Jahre im Dienste der Diakonie erhielten Marion Haacke, Justine Cebulla, Jurij Storz und Silvia Roth die so genannte Schwälmer „Lust“ - einen Blumenschmuck als Armbinde, der in früheren Zeiten Jubilaren als Zeichen der Anerkennung an den Arm geheftet wurde. Im Anschluss feierten Bewohner und Mitarbeiter bei Bier, Haxen und Musik von der Kapelle Blechquadrat.

Von Sandra Rose

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