Treysa ist attraktiver Hochschulstandort

Treysa. Studiengänge für Soziale Arbeit am Hephata-Campus sind begehrt

Was als zartes Pflänzchen im Frühjahr 1996 begann, hat sich inzwischen in Wissenschaft und Forschung etabliert: Der Studienstandort der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD) auf dem Campus der Hephata-Akademie blickt dieser Tage auf sein 20-jähriges Bestehen zurück.

1996 hatte es zunächst als Kooperation der beiden hessischen Landeskirchen zur Sicherung der Diakonenausbildung begonnen. Inzwischen hat sich Treysa zu einem attraktiven Studienstandort entwickelt. Am Hephata-Campus können neben Ausbildungen für soziale Berufe auch Studiengänge der Sozialen Arbeit mit und ohne gemeindepädagogisch-diakonischer Qualifikation absolviert werden.

Marion Großklaus-Seidel

Immerhin zehn Bewerber kommen auf einen Studienplatz an der Hochschule, erklärte EHD-Präsidentin Prof. Dr. Marion Großklaus-Seidel. Aktuell studieren 2000 Menschen an der Evangelischen Hochschule Darmstadt, davon etwa 180 am Studienstandort Hephata. Die Studierenden pendeln während ihres Studiums zwischen den beiden Studienstandorten Treysa und Darmstadt - was nur durch die IC-Bahnverbindung möglich sei, machte Hephata-Direktor Maik Dietrich-Gibhardt deutlich.

„Was uns von anderen Hochschulen unterscheidet, ist zum einen der sehr viel praxisorientiertere Unterricht und zum anderen unser christliches Profil“, unterstrich Großklaus-Seidel. Einen Namen mache sich die Hochschule neben der reinen Lehre inzwischen auch im Bereich der Forschung.

Die Absolventen der Hochschule seien nicht nur im kirchlichen sondern auch im staatlichen Bereich begehrt, so die Präsidentin, „weil sie ein bestimmte Wertehaltung mitbringen“.

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