Mit einem Kleinwagen ergänzt die Altenhilfe Engagement für flexibles Fahren

Menschen mit Car-Sharing mobil machen

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Erleichtert den Alltag: Der Kleinwagen der Altenhilfe Treysa eigne sich sehr gut für kurze Strecken und Einkäufe, sagt Quartiersmanagerin Martina Dörrbecker. Für das Car-Sharing-Projekt ist vor dem Treffpunkt der Altenhilfe in der Steingasse ein Parkplatz reserviert. 

Treysa. „Da unser Car-Sharing-Angebot sehr gut angenommen wird, hat der Altenhilfe-Vorstand entschieden, ein zweites Auto bereitzustellen“, sagte Pfarrer Dierk Glitzenhirn.

Bisher seien rund 20 Nutzer registriert und das Interesse und die Nachfrage steige weiter, so das Vorstandsmitglied.

Seit Ende März stellt die Altenhilfe in Zusammenarbeit mit Regio.mobil einen Renault Grand Scenic mit sieben Sitzen zur Verfügung. In den nächsten Wochen soll noch ein VW-Fox ebenfalls mit der notwendigen Technik ausgestattet werden, sodass zwei Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

„Wer nur zum Einkaufen fahren möchte oder mit wenigen Menschen eine Fahrt plant, ist mit dem Kleinwagen gut bedient“, sagte Martina Dörrbecker. Die Quartiermanagerin der Altenhilfe kümmert sich um die Organisation rund um das Car-Sharing. Jeder, der einen gültigen Führerschein besitze, könne sich im Internet registrieren, so Dörrbecker. Nach der Registrierung erhalten die Nutzer bei der Altenhilfe eine kleine Plakette, die auf den Führerschein geklebt wird, zum Öffnen der Autos.

Die Buchung erfolgt online. „Wir hatten schon mehrere Freundinnen, die mit dem großen Mittelklassewagen einen Ausflug unternommen haben“, erzählte die Altenhilfemitarbeiterin: „Sogar die Stadt hat den Renault schon einmal ausgeliehen, als der Stadtbus ausgefallen war.“ Selbst kurzfristig könnten die Autos gebucht werden, da zwischen der Buchung und dem Abholen der Autos gerade einmal eine Viertelstunde Zeit vergehen müsse, sagte die Quartiermanagerin. Sollten einmal Probleme auftauchen, gäbe es eine rund um die Uhr besetzte Hotline, die bisher immer weiter helfen konnte. „Wir wollen mit dem Car-Sharing auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und Menschen finanziell entlasten“, sagte Dierk Glitzenhirn.

„Gemeinschaftsfahrten sind leichter möglich und wer nur selten einen PKW benötigt, muss sich keinen anschaffen“, so der Pfarrer. Günstig sei das Auto-Teilen ebenfalls, denn mit der Kilometerpauschale und dem Stundentarif seien alle Kosten abgedeckt.

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