Hephata-Sportler bei den Landesspielen der Special Olympics in Marburg

Mutig das Beste geben

Gewinn schon gewiss: Sportler der Hephata Diakonie beim Einzug ins Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg. Foto: privat

Marburg/Treysa. „Gemeinsam Sport, gemeinsam stark!“, unter diesem Motto laufen die 1. Hessischen Landesspiele von Special Olympics in Marburg, heute gehen sie zu Ende.

700 Athleten, 200 Trainer und 300 freiwillige Helfer waren an den drei Tagen in den Sportarten Fußball, Tischtennis, Judo, Boccia, Leichtathletik und Schwimmen aktiv, darunter zwei Teams der Hephata Diakonie.

René Krüger, Leichtathlet der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, sprach bei der Eröffnungsfeier den offiziellen Eid: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben.“ Die Worte wurden stellvertretend für die 700 Teilnehmer gesprochen, neben René Krüger auch von Leichtathletin Svenja Schwarz und Hochspringerin Ariane Friedrich. Die drei hatten als „Gesichter der Spiele“, gemeinsam mit Turner Fabian Hambüchen, für die Veranstaltung geworben.

Furiose Eröffnungsfeier

Am Dienstag kamen auch viele Angehörige in das Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg. Sie erlebten eine furiose Eröffnungsfeier, der Ablauf entsprach in weiten Teilen dem bei Olympischen Spielen für Sportler ohne Behinderungen.

Svenja Schwarz sang die Hymne: „Ich gewinn, ich gewinn, egal ob ich Letzter, Zweiter oder Erster bin“. Andere Sportler hissten die Fahne von Special Olympics und wieder andere trugen in einem Fackellauf das olympische Feuer ins Stadion. Staatssekretär Werner Koch, Landrätin Kirsten Fründt, Oberbürgermeister Egon Vaupel und der Vorsitzende des Hessischen Landesverbandes von Special Olympics in Deutschland, Clemens Traugott, sprachen.

Die Wettkämpfe finden und fanden im Stadion, der benachbarten Großsporthalle und im Hallenbad des AquaMar statt. Zusätzlich gab es ein freies Angebot, beispielsweise Kistenklettern, an dem alle teilnehmen konnten, außerdem ein Gesundheitsangebot mit einem zahnärztlichen Programm und erstmals einen Herz-Check von einem Team um den Marburger Kardiologen Prof. Bernhard Maisch.

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