Polizei geht von Brandstiftung in Treysa aus

Ausgebrannt: Unterhalb der Treysaer Stadtmauer ging am Silvesterabend eine Gartenhütte in Flammen auf. Foto:  Schittelkopp

Treysa. Nach der Brandserie in Treysa am Silvesterabend und Neujahrstag laufen die Ermittlungen der Polizei.

„Wir gehen derzeit von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus", sagte Markus Brettschneider, stellvertretender Pressesprecher der Polizei.

Innerhalb weniger Stunden zwischen 18 und 13 Uhr rückte die Treysaer Feuerwehr drei Mal zu zwei Gartengrundstücken aus, die unterhalb der Stadtmauer liegen (wir berichteten).Dort brannten eine Gartenhütte sowie ein Kleintierstall aus.

Aktuell steht die Höhe des Sachschadens noch nicht fest, da die Polizei die Besitzverhältnisse der beiden Holzbauten noch klären muss. Danach könnte überprüft werden, was sich alles in der Hütte und dem Stall, in dem zum Zeitpunkt der Brände keine Tiere untergebracht waren, befand.

Die Stallung befindet sich auf einem Gartengrundstück am Mauerweg. Dort hatte es zwei Mal gebrannt. Der erste Löscheinsatz um 5.15 Uhr hatte sich über zwei Stunden hingezogen, beim zweiten Feuer am Mittag konnte der Brand schneller unter Kontrolle gebracht werden.

Eine Gartenhütte unterhalb der Totenkirche fiel am Silvesterabend komplett den Flammen zum Opfer. Von ihr blieb nur das tragenden Holzskelett zurück. (cls)

Silvesterabend: Treysaer Feuerwehr rückte zu drei Bränden aus

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