Feiern wie in Schweden

Schwälmer Burschen laden zum Mittsommerfest in den Geflügelgarten

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Freuen sich auf einen Abend im Grünen: Desiree Schwalm, Marcel Greve, Andreas Bornemann, Vanessa Mittelstaedt und Martin Kaltschnee (von links) von den Schwälmer Burschen.

Treysa. Die Schwälmer Burschen wollen Mittsommer feiern. Die Gäste erwartet ein Fest mit schwedischer Bänderdeko, Blumen und natürlich Fußball.

Das Mittsommerfest hat in Schweden einen besonders hohen gesellschaftlichen Stellenwert und wird von Jung und Alt geliebt. Ursprünglich sollte das Trinken zu Mittsommer dem Anstoßen mit den Göttern dienen. 

Auch die Schwälmer Burschen wollen Mittsommer feiern: Und zwar am morgigen Samstag, 23. Juni, im Treysaer Geflügelgarten. Los geht es bereits ab 16 Uhr, pünktlich ab 20 Uhr wird dann das Spiel der deutschen Elf gegen Schweden auf einer Großbildleinwand gezeigt.

„Die Idee entstand, weil wir tatsächlich nicht nur etwas für Jüngere, sondern auch für Ältere anbieten wollen – und mit dem Geflügelgarten verbinden sicher viele Schwalmstädter fröhliche Abende wie früher bei der Hutzelkirmes“, sagt Andreas Bornemann vom Vorstand der Schwälmer Burschen.

Die Vorbereitungen im zwölfköpfigen Planungsteam laufen seit einigen Wochen: Schmuck sollen die Gäste am Samstag empfangen werden, mit schwedischer Bänderdeko, vielen Blumen, Wein und Gegrilltem vom Rosengarten, später auch Bier. 

Sollte sich der Sommer von seiner kühlen Seite zeigen, gilt als Alternative das Vereinsheim der Geflügelzüchter. 

Sie sind nicht die Kirmesbuschen

Zu siebt im Jahr 2015 gestartet, hat der Verein Schwälmer Burschen mittlerweile 52 Aktive zwischen 17 und 32 Jahren. „Nicht nur aus der Schwalm, sondern aus der Region“, erklärt Marcel Greve, stellvertretender Vorsitzender.

Nicht verwechselt werden wollen die Mitglieder mit den Kirmesburschen: „Wir lehnen uns zwar an das Kirmesgeschäft an, wollen aber eben Alternativen dazu bieten“, sagen sie. Der Zusammenhalt sei schnell gewachsen, man treffe sich sonntags zum Stammtisch, plane auch Reisen. 

„Wir wünschen uns, dass sich wieder mehr Zusammenhalt ergibt. Und dass sich Menschen finden, die ihren Ort stärker mitgestalten wollen“, erklärt Greve.

Schnell habe sich ein guter Kontakt zu anderen Vereinen ergeben, man unterstütze bei Veranstaltungen beispielsweise die Feuerwehr Treysa, das Blasorchester und die Schwalmstadt Warriors. „Das ist ein Geben und Nehmen“, sagt Greve.

Aufgeweichter Lärmschutz zur WM

Wie für alle öffentlichen Veranstaltungen würden auch hier die Lärmschutzbestimmungen gelten. Darauf weist Ordnungsamtsleiterin Doris Heinmüller hin. Aber auch darauf, dass es zur Fußball-Weltmeisterschaft eine vom Bundesumweltministerium aufgeweichte die Lärmschutzverordnung für öffentliche Fernsehdarbietungen gibt: Dazu liegt den Kommunen ein Merkblatt vor. 

Hierbei verweist die Behörde auf das öffentliche Interesse von Spielen der Fußball-WM 2018. Dies rechtfertige die Zulassung von Ausnahmen bei der Überschreitung der Höchstwerte, der Anzahl der seltenen Ereignisse sowie das Hinausschieben der Nachtzeit, heißt es. 

Nach 23 Uhr sollte die Lautstärke der Übertragung jedoch deutlich reduziert werden.

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