Nach Renovierung

Das Schwälmer Brotladen-Café in Treysa ist neu eröffnet worden

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Handwerklich hochwertig: So will das Unternehmen Viehmeier auch die Ausstattung: (von links) Lena Dippel, Gabi Viehmeier und Filialleiterin Petra Schaitza.

Treysa. Genau 20 Jahre nach der Eröffnung ihres ersten Cafés in Treysa in der unteren Bahnhofstraße ist es komplett renoviert frisch an den Start gegangen.

Lena Dippel (29) ist stolz auf das Ergebnis, das mit viel Echtholz und ausgesuchtem Design daherkommt. 

Die regionale Herkunft der Rohstoffe und das konsequent Handwerkliche zeichne eben nicht nur die Produkte aus, auch in der Ausstattung spiegele sich dieser Grundsatz in allen Schwälmer Brotläden aus Überzeugung wider, „wir leben das“.

Dass nun auch der ganze Platz mit dem Märchenesel und der Rundbank vor dem Café schön hergestellt ist, freut die Unternehmerfamilie Viehmeier. „Die Menschen sollen sich wohlfühlen“, sagt Lena Dippel, die im Unternehmen für das Marketing und Kommunikation zuständig ist. 

Inspiration aus München

Zusammen mit ihrer Mutter Gabi hat sie das Interieur für Treysa ausgesucht und zusammengestellt, vom Bezugsstoff bis zu den getönten Glasleuchten. Seit Jahren arbeitet Viehmeier mit innovativen Ladenbauern zusammen. 

Individuelles stellt dabei immer ein wichtiges I-Tüpfelchen dar, hier sind es etwa Schwälmer Fotos der Wasenberger Fotografin Barbara Schneider im Popartstil oder die Wandgestaltung in hinteren Bereich mit dem kommenden Werkstoff Kork.

Die Inspiration für das solide aber zeitgemäße Erscheinungsbild innen und außen holen sich die beiden Frauen gern in München bei der Bäckerei Rischart, die beispielsweise eine ihrer Filialen mit unzähligen echten Schindeln ausstattete. 

Ganze Familie ist involviert

Beim bekannten Feinkostunternehmen Dallmayr hat Lena Dippel unter anderem ein Praktikum gemacht, studiert hat sie Betriebswirtsschaftsslehre in der bayrischen Landeshauptstadt sowie Unternehmenskommunikation als duales Studium in Frankfurt. Vom Logoschriftzug bis zur Jubiläumszeitschrift zum Bestehen seit 111 Jahren fließt ihre Handschrift ein.

Dass die ganze Familie ihre gebündelte Kraft ins Unternehmen steckt, sei der entscheidende Trumpf, sagt Lena Dippel. Ihr Mann, Fabian Dippel, ist Jurist und Verkaufsleiter, zuständig für Personal im Verkauf, ihr Bruder Peter Bäckermeister in fünfter Generation. Seine Prüfung hat er kürzlich an der Weinheimer Akademie für Deutsches Bäckerhandwerk abgelegt.

Die wichtigste Grundlage seien natürlich die Mitarbeiter. Petra Scheitza, ausgebildet als Bäckereifachverkäuferin, leitet das Café seit der Stunde Null, fünf ihrer Auszubildenden wurden übrigens Innungsbeste.

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