Zwischen den Jahren

Das war der Scherzmarkt: Feilschen erwünscht

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Hier brennt künftig nichts mehr an: Verkäufer Peter Jacke präsentierte an seinem Stand besonders beschichtete Pfannen und Töpfe.

Schwalmstadt. Der eine Tag zwischen den Jahren gehört in Treysa nicht nur den Schwälmern: Der Scherzmarkt lockt regelmäßig viele Besucher aus der Region in die Stadt.

Viele Auswärtigen nutzen die Gelegenheit, um Familie und Freunde zu treffen, Glühwein zu trinken und gemütlich zu bummeln. 250 Marktbeschicker boten rund um Marktplatz, Stein- und Wagnergasse ihre Waren feil – Kochtöpfe, Kopfbedeckungen, Kurioses und manchen Kitsch.

Jedoch säumte sich nicht wie in den Vorjahren Stand an Stand, vielerorts taten sich doch größere Lücken auf. Auf dem Marktplatz legten die Besucher meist eine Pause ein, um sich zu stärken. Bei Bratwurst und Pommes ließ es sich entspannt den Verkäufern zuhören, die ihre Waren wie immer mit viel Werbung und so mancher Demonstration anpriesen.

Peter Jacke brachte seine Pfannen auf Kochfeldern zum Glühen. Und der Zuschauer erfuhr: "Wenn Dosenmilch anbrennt, stinkt das ganz fürchterlich." Dass das mit Jackes Modellen nicht passierte, zeigte er. Dalior Milanovic führte derweil seine Gemüseschäler vor und schnitt von der Karotte bis zum Weißkraut alles. Familie Schneider aus Neukirchen hingegen freute sich in der Steingasse über viele bekannte Gesichter: "Der Scherzmarkt ist zwischen den Jahren immer noch der Treffpunkt." Denn für die meisten steht nicht nur der Rundgang auf dem Programm: Obligatorisch ist nach wie vor ein feucht-fröhlicher Absacker in Treysas Kneipen.

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