Seit über 30 Jahren

Traditionelle Schauübung der Wehren aus Treysa und Ziegenhain

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Lagebesprechung: Seit mehr als 30 Jahren üben die Feuerwehren Treysa und Ziegenhain am Gründonnerstag gemeinsam.

Treysa. Bei der Gründonnerstagsübung konnten man den Wehren aus Treysa und Ziegenhain bei einem inszenierten Einsatz zusehen.

Zahlreiche Zuschauer nutzten die Gelegenheit und verfolgten am frühen Abend die traditionelle Schauübung der Feuerwehren Treysa und Ziegenhain.

Bürgermeister Stefan Pinhard war ebenfalls gekommen und machte sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Brandschützer. Die Gründonnerstagübung gebe es wohl schon seit über 30 Jahren, schätzte Stadtbrandinspektor Thomas Thiel und lobte die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren.

Aufgebot an Großfahrzeugen

Dem interessierten Publikum wurde einiges geboten. Die beiden Stadteilfeuerwehren waren mit zwei Löschzügen zu der imaginären Brandstelle an der Ascheröder Straße ausgerückt. Großfahrzeuge bestimmten das Bild. Als Übungsobjekt stand den Feuerwehren das Gelände der Firma Knoche Transporte zur Verfügung.

Laut dem vom Mike Kern – erst kürzlich neu gewählter zweiter stellvertretender Wehrführer der Treysaer Brandschützer – und Manuel Schwalm ausgearbeitetem Übungsdrehbuch, war es in einer großen Lagerhalle zu einem Brand gekommen. Vier Personen wurden vermisst.

Kern zeigte sich nicht nur für das Übungsszenario mitverantwortlich, sondern übernahm als Zugführer auch die Erstkoordination der eintreffenden Einsatzkräfte. Später lag die Gesamteinsatzleitung in den Händen von Stadtbrandinspektor Thiel.

Während Atemschutzgeräteträger zielstrebig in der verrauchten Halle vorgingen, um die vermissten Personen zu suchen und zu retten, etablierte sich vor dem Gebäude die Einsatzleitung.

Auf einer sogenannten Taktikfolie skizzierten Führungsassistenten in groben Zügen die Lage. Neben der Dokumentation und dem klassischen Innenangriff sei die Menschenrettung mithilfe der Schleifkorbtrage und der Drehleiter in diesem Jahr ein weiterer Schwerpunkt gewesen, erklärte Treysas Wehrführer Björn Bachmann am Rande der Übung.

Er zog eine zufriedene Bilanz: „Die Absprache zwischen den beiden eingesetzten Zügen lief einwandfrei – so wie es sein sollte.“

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