AG 60 plus: Beirat soll auf breitere Basis gestellt werden – Magistrat und Parlament sind am Zug

Umdenken beim Seniorenbeirat

Schwalmstadt. „In der Rentnergeneration stecken Potenziale, die gilt es zu aktivieren,“ sagte Siegfried Richter, Unterkreis- und Kreisvorsitzender der AG 60 plus, bei einem Informationsbesuch im Treysaer Rathaus. Eingeladen hatte eine Initiativgruppe aus dem SPD-Ortsverein Treysa mit Annemarie Kullak, Karl Theis und Heinz Wagner.

Heinz Horn (Niedergrenzebach) brachte seine Erfahrungen aus der Kommunalpolitik und Seniorenarbeit ein. Eingangs stellte Richter das Konzept „Älterwerden im Schwalm-Eder-Kreis“ vor und lobte den Schwalmstädter Seniorenwegweiser, der im Bürgerbüro kostenlos erhältlich ist. Qualifizierte Beratung, medizinische Versorgung und ausreichende Heimplätze - das sei nur die eine Seite der Seniorenpolitik; nach dem Berufsleben die Erfahrungen und Fähigkeiten der Rentnergenerationen zu fördern und zu nutzen, sei heute das Ziel. Menschen lebten heute länger als früher und könnten so auch länger ihre Erfahrungen und Möglichkeiten zum Wohle aller Generationen einbringen.

Echtes Vertretungsorgan

Horn und Theis, die dem bisherigen Seniorenbeirat angehörten, regten an, dieses Gremium vom Status einer Kommission auf eine breitere Basis zu stellen. Das neu gewählte Parlament und der Magistrat werden aufgerufen, die Grundlagen für ein echtes Vertretungsorgan der älteren Generationen zu schaffen.

Es sollten so ein Dach und eine Anlaufstelle für die Angebote in der Stadt geschaffen werden, wünscht sich die Initiativgruppe. Mit dem hauptamtlichen Seniorenbeauftragten als Geschäftsführer sei die Verbindung zur Verwaltung gewährleistet, eine enge Verbindung zu den kommunalen Körperschaften und Parteien, Kirchen, Verbänden und Vereinen sei selbstverständlich. (red)

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