Verkehr kann wieder rollen

Hessen Mobil saniert Straße für 3,6 Millionen Euro

 Landesstraße zwischen Seigertshausen und Neukirchen
+
Über ein halbes Jahr dauerte die grundhafte Sanierung der Landesstraße zwischen Seigertshausen und Neukirchen. Ab Samstag ist die Straße wieder frei.

Bauarbeiten sind abgeschlossen. Bauarbeiten liefen wie geplant.

Seigertshausen. Wer in den vergangenen Monaten über den Knüll nach Neukirchen fahren wollte, musste starke Nerven und Zeit mitbringen. Durch die Sanierung der Landesstraße zwischen Seigertshausen und Neukirchen war der Weg oft schwierig.

Die Zeit der Umleitungsstrecken ist jetzt zumindest teilweise vorbei. Wie Hessen Mobil der HNA mitteilte, wird die Straße ab Samstag, 6. November, für den Verkehr wieder freigegeben sein. Die Bauarbeiten hätten wie geplant gut sechseinhalb Monate gedauert, erklärte ein Sprecher von Hessen Mobil gegenüber unserer Zeitung. Auf einer Länge von 4,6 Kilometern wurd die Landesstraße grundhaft saniert, so der Sprecher weiter: „Erneuert wurde der komplette Asphalt ebenso wie Teile des Frostschutzes unterhalb des Fahrbahnbelags.“

Die Bauarbeiten wurden nicht nur innerhalb des geplanten Zeitfensters erledigt, sondern blieben laut Hessen Mobil auch im Kostenrahmen. Insgesamt wurden gut 3,6 Millionen Euro investiert. Für die Kritik sorgte bei vielen Menschen die Planung von Hessen Mobil.

Hessen Mobil entschuldigt sich.

Durch die die Bauarbeiten an der Bundesstraße 454 bei Riebelsdorf – und die damit einhergehende Vollsperrung – ist die Verkehrssituation rund um Neukirchen ohnehin sehr angespannt. Als dann im Sommer auch noch die Landesstraße nach Seigertshausen gesperrt wurde, musste Pendler teilweise lange Wege in Kauf nehmen. Immer wieder kam es auf den eingerichteten Umleitungsstrecken über Schrecksbach und Riebelsdorf zu langen Rückstaus.

Nachdem vergangene Woche seitens Hesse Mobil auch noch kurzfristige Reparaturarbeiten an weiteren Nebenstrecken in der Region – unter anderem die Straße Seigertshausen/Schwarzenborn – gemacht wurden (unsere Zeitung berichtet), regte sich insbesondere in den sozialen Medien Unmut. In vielen Kommentaren wurde der Behörde Fehlplanung vorgeworfen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung zeigte sich ein Sprecher von Hessen Mobil selbstkritisch und entschuldigte sich bei den Verkehrsteilnehmern für die Unannehmlichkeiten. Da man die Bauarbeiten in einem Paket an die Baufirma gegeben habe, sei es aber nicht anders möglich gewesen.

„Uns war es wichtig, dass die Schadstellen zwischen Seigertshausen und Schwarzenborn noch vor dem Winter repariert werden, damit die Straße auch bei einem harten Winter mit möglicherweise strengen Frösten verkehrstüchtig gehalten werden kann“, so der Sprecher von Hessen Mobil auf Anfrage vor einigen Tagen. (Matthias Haaß)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.