φber den gebotenen Schulterschluss der Gemeinden

Kommentar zur Stromautobahn Südlink: "Verwirrspiel von Tennet entlarven"

Seit wenigen Tagen ist deutlich, dass die große Stromautobahn Südlink diagonal durch die Schwalm führen könnte. Mit einer Resolution hat Frielendorf sich in die Reihe der Protestführer gestellt. Ein Kommentar von HNA-Redakteurin Anne Quehl.

Überrumpelt fühlt sich Frielendorf von den Tennet-Plänen, das Gemeindegebiet mit einer gigantischen Gleichstromautobahn zu zerteilen. Die empfundene Überheblichkeit, mit der die Planungen vorangetrieben werden, ruft Unverständnis, ja Zorn hervor.

Doch dabei soll es nicht bleiben. Frielendorf verlangt Antworten und will sich wehren. Und ein Katalysator einer schlagkräftigen, regionalen Protestbewegung werden.

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Denn eines ist inzwischen glasklar geworden: Die Strategie des Unternehmens Tennet zielt auf Vereinzelung der Kommunen ab und treibt mit dem Gewirr an Trassenadern ein wirksames Verwirrspiel. Unkenntnis und Gleichgültigkeit der scheinbar ungeschoren davon kommenden Gemeinden spielen den Planern in die Hände.

Das hat man jetzt in Frielendorf erfasst und seit Bekanntwerden der Alternativtrasse Mitte Oktober eine ganz andere Sicht auf die Thematik entwickelt.

Ja, man hätte wachsamer sein sollen, ja, man hätte den Protest im Nordkreis unterstützen sollen. Doch aus den Unterlassungssünden soll nun rasch gelernt, Solidarität hergestellt und Protest gebündelt werden. Die Kommunen müssen zusammenhalten - und nicht akzeptieren, dass sie kein Mitspracherecht genießen.

Unsere Autorin erreichen Sie per E-Mail an aqu@hna.de

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