Wahlshausen will als kleinster Ort den Wettbewerb bestreiten

Mit viel Eigenarbeit zum Dorf der Zukunft

Versuchten die Kommission für ihr Dorf zu Überzeugen: Wahlshausens Ortsvorsteher Walter Berg (Mitte) und Oberaulas Bürgermeister Klaus Wagner (links) führten die Kommission mit ihrer Vorsitzenden Hiltrut Schwarze (rechts) durch das 300-Einwohner-Dorf. Zur Einführung gab es zuvor einen Vortrag im Feuerwehrgerätehaus. Fotos: Göbel

Wahlshausen. Während sich die Kommission noch ein Bild von Willingshausen machte, wurde sie einige Dörfer weiter schon sehnsüchtig erwartet. Auch Wahlshausen will im Wettbewerb siegen. Es ist mit 300 Einwohnern der kleinste Ort im Wettbewerb.

Dass man aber auch in kleinen Orten mit viel Eigeninitiative Großes erreichen kann, machte Ortsvorsteher Walter Berg deutlich. Im Feuerwehrgerätehaus stellte der Ortsbeirat vor, warum Wahlshausen ein Dorf mit Zukunft ist.

Seit 2008 befindet sich Wahlshausen im Dorferneuerungsprojekt. Dadurch sind in den vergangenen Jahren viele Projekte umgesetzt wurden, die das Dorfbild wesentlich verbessert haben. Als Beispiele nannte Berg die Fußgängerverbindung entlang der Aula und dem neu gestalteten Platz an der Aula mit Zugang zum Bach. Zudem wurde der Spielplatz mit neuen Geräten ausgestattet und der Kirchenvorplatz neu gestaltet.

Nach dem Abriss des DGH wird derzeit an einer Neuerrichtung gearbeitet. „In den Projekten stecken unzählige Stunden Eigenarbeit der Wahlshäuser Bürger“, sagte Berg nicht ohne Stolz.

Insgesamt haben die Wahlshäuser zwischen 2007 und 2015 rund 5000 Stunden Eigenarbeit geleistet, um das Dorfbild zu verschönern. Während des Rundgangs konnte sich die Kommission anschließend selbst ein Bild von der Landschaft des Oberaulaer Ortsteils machen. Zudem gab es Einblicke in Wirtschaft und Infrastruktur des Ortes.

Radweg zur Kerngemeinde

Durch den Rotkäppchenradweg liegt die Entfernung zur Kerngemeinde Oberaula bei nur knapp eineinhalb Kilometer.

Somit sind Ärzte, Kita und Einkaufsmöglichkeiten schnell und einfach zu erreichen, was auch wesentlich zur Lebensqualität im Ort beiträgt, machte Ortsvorsteher Berg deutlich.

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