Verkaufsoffen: Treysa und Ziegenhain hatten zum Frühlingsfest eingeladen

Viele trotzten dem Wetter

Vielfältiges Angebot: Besucher schlenderten beim Frühlingsfest durch Treysa und Ziegenhain, mit dabei waren auch (oben links) Luis Nickel und Arthur Nickel. Fotos: Haaß

Schwalmstadt. Trotz wolkenverhangenem Himmel und gelegentlichem Regen tummelten sich am Sonntagnachmittag wieder viele Besucher auf dem Frühlingsfest in Schwalmstadt.

Auf dem ersten Blick schienen dieses Jahr weniger Besucher in Treysa und Ziegenhain unterwegs zu sein, aber der Eindruck täuschte. Gelegentlicher Nieselregen trieb die Menschen immer wieder von den Straßen und füllte die Geschäfte und Cafés. Vor allem die Möglichkeit, am verkaufsoffenen Sonntag durch die Läden zu schlendern, lockte augenscheinlich zahlreiche Besucher aus dem Umland nach Schwalmstadt.

Der eine oder andere Marktbeschicker schaute dagegen eher missmutig auf die unter Regenschirmen von Laden zu Laden ziehenden Menschen. Vereinzelt wurden auch schon im Laufe des Nachmittags Stände vorzeitig abgebaut.

Das erstmals von Schwalmstadts Stadtmanager Alexander Dupont maßgeblich organisierte Straßenfest unter der Dachmarke „G.U.T. Schwalmstadt“ lockte mit zahlreichen Angeboten. Besonders an die jüngeren Besucher war gedacht worden. Egal ob beim Kinderschminken und in der riesigen Hai-Hüpfburg in Treysa oder beim Bungeespringen und Ponyreiten in Ziegenhain: die Kinder hatten ihren Spaß.

In beiden Stadtteilen boten vierzig Stände ein vielfältiges Angebot und luden zum Bummeln und Kaufen ein. Für Unterhaltung sorgte unter anderem die quirlige Jazzpolizei mit einer Mischung aus Walk-Act, akustischer Marching Band und Improtheater, sowie die Sunshine Coconuts, eine Steeldrum Marching Band mit karibischer und lateinamerikanischer Musik.

„Trotz des schlechten Wetters bin ich mit Zuspruch und Verlauf des Frühlingsfestes durchaus zufrieden“, zog Alexander Dupont am frühen Nachmittag eine erste positive Zwischenbilanz. Nicht ganz so euphorisch dagegen die Aussage eines Händlers: „Seitdem das Frühlingsfest in beiden Stadtteilen gleichzeitig stattfindet, ist deutlich weniger los.“

Von Matthias Haaß

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