Neukirchener Brandschützer: Feuerwehren maßen sich im Leistungsvergleich

Voller Einsatz für Pokal

Voller Einsatz: Die Jugendfeuerwehr Christerode zeigte ihr Können im Umgang dem Gerät. Fotos:  Haaß

Christerode. Am Sonntag kämpften die Feuerwehren der Stadt Neukirchen in Christerode um den Stadtpokal. Schon am Morgen prägten rote Feuerwehrfahrzeuge und blaue Uniformen das Ortsbild – Einsatzabteilungen und Jugendfeuerwehren stellten sich dem Leistungsvergleich.

Mit einem „der Beste möge gewinnen“, schickte Stadtbrandinspektor Thorsten Hertel die Feuerwehren zu den über das gesamte Ortsgebiet verteilten Stationen. Insgesamt neun Aufgaben mussten Neukirchens Brandschützer bewältigen. Von der richtigen Bedienung der neuen digitalen Funkgeräte, über Erste Hilfe, bis hin zur Vornahme einer mechanischen Winde deckten die Übungen ein breites Spektrum der Feuerwehrarbeit ab.

Erstmals seit drei Jahren hatten sich die Wehrführer der Neukirchener Feuerwehren wieder für den vielseitigen und interessanten Stationswettkampf entschieden, erzählte Stadtbrandinspektor Thorsten Hertel beim Rundgang durch den Ort. Christerodes Wehrführer Eckardt Berg ergänzte: „Feuerwehr ist nicht nur Leistungsübung. Alle sollen die gleiche Chance haben und wir wollen uns auch der Bevölkerung präsentieren.“

Gut vorbereitet

So standen Pascal Best und seine Schwester Lena von der Feuerwehr Rückershausen mit einem Schwerschaumstrahlrohr in der Hand auf einer Wiese und bekämpften den imaginären Brand eines Dieseltanks, während Stefan Hahn drei Höfe weiter gemeinsam mit seinen Kameraden von der Feuerwehr Riebelsdorf einen abstürzenden Schlepper mithilfe eines sogenannten Greifzugs sicherte.

Alle Stationen waren von der Feuerwehr Christerode sorgfältig vorbereitet worden und auch die Schiedsrichter hatten sichtlich Spaß. Wie erhofft nahm die Bevölkerung Anteil und machte sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit ihrer Feuerwehr. Je später der Vormittag, um so zahlreicher die Zuschauer.

Wettbewerb am Dorfrand

Im Gegensatz zu den Erwachsenen hatten es die Jugendfeuerwehren zumindest in einem Punkt etwas einfacher, sie mussten nicht in schwerer Einsatzkleidung zu Fuß von Station zu Station laufen. Sowohl A-, als auch B-Teil des Wettbewerbs fanden auf, eine Wiese am Dorfrand statt.

Dann war es für die Gastgeber soweit. Hoch konzentriert stand die Staffel der Jugendfeuerwehr Christerode auf der Wettkampfbahn und Jugendwart Phillip Kranz gab seinen Schützlingen noch ein paar letzte Tipps. Nachdem das Schiedsrichterteam Ausrüstung und Bekleidung überprüft hatte, ging es auch schon los.

Zielgerichtet setzten sich die Nachwuchsbrandschützer nach dem Einsatzbefehl in Bewegung und überwanden behände die Hindernisse. Jeder Handgriff saß und schon kurze Zeit später standen die sechs Jugendlichen auf der anderen Seite der Wettkampfbahn und erwarten die Auswertung und Beurteilung der Schiedsrichter.

Am Nachmittag hatten alle Einsatzkräfte die ihnen gestellten Aufgaben erfüllt und genossen gemeinsam mit den Zuschauern im Festzelt den Spätsommertag.

Von Matthias Haaß

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