Wald für die Knüllstadt

Schwarzenborn: Zweite große Aktion mit über 600 Setzlingen

Im Wald aktiv: Jürgen Liebermann, Mario Wiedner, Horst Nierichlo, Tatjana Heise, Christin Ziegler, Aron Kaufmann, Rebecca Ng, Bernd Lepper, Thomas Appelt, Thorsten und Gustav Demme.
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Im Wald aktiv: Jürgen Liebermann, Mario Wiedner, Horst Nierichlo, Tatjana Heise, Christin Ziegler, Aron Kaufmann, Rebecca Ng, Bernd Lepper, Thomas Appelt, Thorsten und Gustav Demme.

Auch im Knüll leidet der Wald unter dem Klimawandel. Trockenheit und Stürme haben große Lücken gerissen. Jüngst pflanzten die Schwarzenbörner 600 neue Bäume.

Schwarzenborn. Die Schwarzenbörner pflanzten in der zweiten Runde für die Zukunft. Der Treffpunkt war wieder jeweils die Steinkreuz-Hütte, von welcher die Teilnehmer von den Revierförstern Thorsten Demme und Thomas Appelt sowie Bürgermeister Jürgen Liebermann abgeholt wurden. Insgesamt wurde bisher eine Summe von 6550 Euro für die neuen, jungen Bäumchen gespendet.

Aufgrund der Corona-Situation konnte nur in Zweierteams mit entsprechendem Abstand gearbeitet werden. Diese verteilten sich auf der gesamten Pflanzfläche.

Es wurden gepflanzt: Am ersten Tag 200 Erlen im Bereich der Hergertsbachquelle. Am nächsten Tag 40 Flatterulmen und 25 Erlen im Bereich der letztjährigen Pflanzfläche sowie 350 Roteichen in der Gemarkung Weymerod

Viele helfende Hände

Die Pflanzungen fanden unter sehr schwierigen Bodenverhältnissen, die teilweise noch mit Restholzbeständen ein unwegsames Gelände darstellten. Es pflanzten am ersten Tag: Elena, Susanne und Torsten Löwer, Stefan Scheindl, André Dickhaut, Wilfried Eckhardt, Jutta Marx, Bernd Lepper, Rebecca Ng, Patricia Leschik, Andreas Rösner, Jonas Liebermann, Tatjana Heise, Sandra und Tristan Pfeiffer, Thomas Appelt, Gabriel Vollmar, Jochen Streck und Jürgen Liebermann. Am nächsten Tag: Mario Wiedner, Horst Nierichlo, Tatjana Heise, Karin Liebermann, Christin Ziegler, Aron Kaufmann, Bernd Lepper, Rebecca Ng, Thomas Appelt, Thorsten und Gustav Demme, Jochen Streck, Stefan Scheindl, Torsten und Susannen Löwer und Jürgen Liebermann. Nach erledigter Arbeit gab es Kaltgetränke und Würstchen vom Grill sowie süße Weckmännchen und Gebäckstückchen.

Im Frühjahr 2022 soll eine weitere Fläche mit Jungbäumen bepflanzt werden und die im November 2021 bepflanzte Fläche soll ggf. freigeschnitten werden, falls Bedarf entsteht.

Bürgermeister Liebermann dankte den Helfern sehr herzlich für die wieder gute Unterstützung und Mithilfe: „Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die hohen Ausfälle mit Wiederaufforstung nach den trockenen Jahren und dem katastrophalen Käferbefall zu kompensieren. Jede Spende und Pflanzaktion wird dazu führen, dass nachfolgende Generationen unseren Schwarzenbörner Wald erleben können.“ (syg)

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