Drei Feuerwehren übten im Hephata-Seniorenzentrum den Ernstfall

Mit Wasser aus der Wiera

Treysa. Am Donnerstagabend probte die Feuerwehr Treysa gemeinsam mit den Stadtteilwehren aus Dittershausen und Rommershausen im Hephata Seniorenzentrum in der Rosengasse den Ernstfall. Gegen 19 Uhr löste die Brandmeldeanlage aus: Brand im ersten Obergeschoss, Zimmer 3, so die Mitteilung auf dem Feuerwehr-Anzeigetableau der Brandmeldezentrale. Gemäß der auch im Ernstfall für das Objekt geltenden Alarm- und Ausrückeordung alarmierte die Leitstelle Schwalm-Eder umgehend die drei Schwalmstädter Feuerwehren. Punkt 19 Uhr heulten die Sirenen und schon kurz darauf erhellte das zuckende Blaulicht der Einsatzfahrzeuge die Szenerie.

Unter der Leitung von Schwalmstadts Stadtbrandinspektor Thomas Thiel gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor. Interessiert beobachteten die Hausbewohner des Seniorenzentrums das Vorgehen der Einsatzkräfte. Die Menschenrettung erfolgte routiniert und zielstrebig. Rasch fanden die eingesetzten Trupps die von der Jugendfeuerwehr Treysa gemimten Opfer und brachten sie ins Freie. Eine Mitarbeiterin des Seniorenzentrums wurde über die parallel zum laufenden Innenangriff in Stellung gebrachte Ziegenhainer Drehleiter gerettet.

160 Meter B-Schläuche

Um im Falle einer Brandausbreitung auf ausreichend Löschwasser zurückgreifen zu können, entnahmen die Feuerwehren aus Dittershausen und Rommershausen währenddessen mithilfe einer sogenannten Tragkraftspritze aus der Wiera Wasser und verlegten auf einer Länge von rund 160 Meter B-Schläuche.

Nach knapp 45 Minuten waren alle Übungsaufgaben gelöst und die Einsatzkräfte machten sich ans Abbauen. Treysas Wehrführer Björn Bachmann zeigte sich mit der Leistung der rund 40 Feuerwehrfrauen und -männer zufrieden. Die gesteckten Ziele seien erreicht worden, das Zusammenspiel zwischen den Wehren habe gut funktioniert.

Von Matthias Haaß

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