Kunsthandwerkermarkt in Großropperhausen zog zahlreiche Besucher an

Weihnachtliche Bastelei

War mit eleganten Holzschnitzereien in Großropperhausen vertreten: Die Tischlerin Bianca Wunderlich.

Großropperhausen. Auch in diesem Jahr lockte ein etwas anderer Weihnachtsmarkt zahlreiche Besucher auf den Kunst- und Werkhof nach Großropperhausen. Zum zweiten Mal hatten Kristina Fiand und Ernst Groß einen kleinen, aber feinen Kunsthandwerksmarkt auf dem ehemaligen Bauernhof organisiert.

An zwei Tagen präsentierten sich neunzehn Händler und Kunsthandwerker aus der Region in weihnachtlicher Atmosphäre. Überall war etwas los. Beinahe wie in einem überdimensionalen Adventskalender steckte hinter jeder Tür des Kunst- und Werkhofes eine kleine Überraschung. „Der Schwerpunkt unseres Marktes liegt eindeutig auf dem Kunsthandwerk. Wichtig ist uns eine große Vielfalt“ sagte Ernst Groß.

Dem Anspruch wurde der Markt gerecht. Von Holzprodukten über Gefilztes bis hin zu ausgefallenen Holzbrettchen und Schmuck gab es allerhand zu entdecken.

Die Streuobstgruppe Frielendorf bot den Marktbesuchern leckeren Apfelsaft an. Ein Buchbinder sowie Fotokünstler zeigten ihre Arbeiten. Oben in der großen Scheune verkauften Rosi Schmidt, Ruth Kuchenbecker und Ellen Hinz weihnachtliche Handarbeiten. „Mit dem eingenommen Geld soll die Beleuchtung in unserem Gemeindehaus erneuert werden“, erklärten die drei Großropperhäuserinen. Für Wärme von innen sorgte bei nasskaltem Novemberwetter eine heiße Suppe, der obligatorische Glühwein und Punsch.

Sichtlich zufrieden mit dem familiären Weihnachtsmarkt war auch Bianka Wunderlich. Die selbstständige Tischlerin aus Knüllwald-Nenterode war mit ihren eleganten Holzschnitzereien zum ersten Mal in Großropperhausen dabei. „Es ist ein schönes Ambiente, die Leute hier sind nett und ich hatte gute Gespräche mit Besuchern und Kollegen“, zog die Tischlerin am frühen Sonntagnachmittag ein positives Zwischenfazit.

Ernst Groß freute sich nicht nur über die viele positive Resonanz seitens der ausstellenden Kunsthandwerker und der vielen Besucher von außerhalb, sondern ganz besonders auch der Großropperhäuser: „Es ist besonders toll, dass auch das Dorf hinter dem Markt steht.“

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