Weitere Erstaufnahme: Bis zu 1000 neue Flüchtlinge im Schwalm-Eder-Kreis

Schwalm-Eder. Auf die Errichtung einer weiteren Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge bereitet sich jetzt der Schwalm-Eder-Kreis vor. 

Landrat Winfried Becker teilte am Mittwoch mit, dass in den nächsten Tagen mit der Zuweisung von bis zu 1000 Menschen zu rechnen sei. Dabei gelten Bedingungen des Katastrophenschutzes.

Hintergrund: Die Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) des Landes seien erschöpft. Hessen habe derzeit täglich bis zu 1000 Flüchtlinge aufzunehmen, deshalb müsse es in den Landkreisen und kreisfreien Städten weitere Notunterkünfte geben.

Winfried Becker

Becker gab keine konkreten Planungen bekannt, es würden „Vorbereitungen für die Einrichtung weiterer Erstaufnahmeeinrichtungen“ getroffen. Beabsichtigt sei, zwischen 250 und 300 Flüchtlinge an einem Standort zu betreuen. Becker: „Im Hinblick auf die zu schaffenden Kapazitäten kann nunmehr aber auch die Nutzung öffentlicher Gebäude nicht mehr ausgeschlossen werden.“

Die Lage war offenbar auch das beherrschende Thema der Bürgermeisterdienstversammlung am Dienstag. Gemeinsam mit den Verwaltungschefs der 27 Städte und Gemeinden habe man „nochmals einen eindringlichen Appell an den Bund gerichtet, Bundesliegenschaften unbürokratisch für die Kreise und Kommunen zu öffnen“. Laut Becker sollte die Bundeswehr mit ihren Unterkunftsmöglichkeiten in den Aufbau und den Betrieb der EAE einbezogen werden.

Außerdem: Ab kommender Woche wird sich die wöchentliche Zuweisung der Asylbewerber, die der Kreis unterbringen muss, verdoppeln. Dann müssen in den 27 Kommunen bis zu 100 Asylbewerber pro Woche aufgenommen werden.

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