Gießkannen und Urkunden an Baumpaten verteilt

Willingshäuser Heimat- und Verschönerungsverein feierte 50-jähriges Bestehen

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Alle Baumpaten bekamen eine Urkunde und eine rote Gießkanne: Im Rahmen des Vereinsjubiläums bekamen 15 neue Baumpaten ihren Baum. 

Willingshausen. Zwei Tag lang feierten die Willingshäuser am Wochenende das 50-jährige Bestehen des Heimat- und Verschönerungsvereins. Los ging es am Samstag mit einem Dämmerschoppen und auch der Sonntag stand ganz im Zeichen der Dorfgemeinschaft.

Nach einem Gottesdienst sorgte die Marburger Band The Boptowns Cats bis in den frühen Nachmittag hinein mit Rock‘n’Roll und 60er-Jahre-Musik für Stimmung und gute Laune.

Man habe das Jubiläum gefeiert, um auch etwas Werbung für den Heimat- und Verschönerungsverein zu machen, sagte Ortsvorsteher Reinhold Corell: „Wenn der Verein so ein Fest auf die Beine stellt, dann ist mir um die Zukunft aber nicht bange.“

Andreas Dörr, seit Jahresbeginn Vorsitzender des Jubiläumsvereins, zeigte sich mehr als zufrieden über Zuspruch und Verlauf des Familienfests. Allein am Samstagabend seien rund 200 Besucher auf dem neuen Dorfplatz gewesen, so der 32-Jährige begeistert. Ziel des Vereins sei es auch zukünftig, altes Wissen zu erhalten, betonte der engagierte Schreinermeister: „Wir möchten junge Leute animieren, ihren Lebensraum aktiv selbst zu gestalten.“

Plantanen und Linden

Im Rahmen der Jubiläumsfeier übergab der Ortsbeirat am Sonntagnachmittag fünfzehn Baumpaten ihren Baum. Hierbei handelt es sich um Platanen und Linden, welche kürzlich rund um den neuen Dorfplatz an der Wasenberger Straße und dem ehemaligen Tanzplatz gepflanzt wurden. In einigen Jahren schon sollen die Bäume dann als Schattenspender dienen, erklärte der Ortsvorsteher. Jeder Pate bekam eine Urkunde und eine rote Gießkanne ausgehändigt.

Bei der Umsetzung des am Ende rund 90 000 Euro teuren Dorfplatzes, sei man nun auf der Zielgeraden, freute sich Ortsvorsteher Reinhold Corell: „Unter anderem müssen noch die Spielgeräte für den Spielplatz ausgewählt und aufgestellt werden.“ Auch wenn einige Arbeiten noch ausstehen, so ist der Platz in der Dorfmitte schon jetzt ein wahres Schmuckstück und hat mit dem fröhlichen Fest am Wochenende seine erste Bewährungsprobe mit Bravour bestanden.

Noch gibt es übrigens vier Bäume ohne Paten. Interessierte können sich beim Ortsvorsteher melden.

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