Urkunden für gute Würste

Ahle-Worscht-Meisterschaft: Metzger aus Schwalm-Eder-Kreis ausgezeichnet

Zella. Das Ergebnis der Ahle-Worscht-Meisterschaft erfreut die Metzger aus dem Schwalm-Eder-Kreis: Von 52 Wurstproben wurden 44 mit Gold ausgezeichnet, sieben mit Silber, nur eine wurde nicht prämiert. 

Das Ergebnis der Ahle-Worscht-Meisterschaft wurde am 17. März bei einem zünftigen "Metzger-Brunch" im Landgasthof Bechtel in Zella bekanntgegeben. 

Die Gäste ließen sich Lammkeule mit Thymian, Schweinelende in Sherry-Pfeffer-Soße und Burgunderbraten schmecken, doch waren sie nicht nur zum Essen aus ganz Nordhessen angereist, sondern warteten gespannt auf die Ergebnisse der dritten Ahlen Worscht Meisterschaft, die an diesem Tag feierlich verkündet wurden.

Insgesamt hatten bei der Meisterschaft um die Ahle Worscht 56 Betriebe aus den sechs nordhessischen Landkreisen teilgenommen. Ihre 202 verschiedenen Würste waren am 8. März in Kassel von einer Jury, bestehend aus 45 Prüfern, ausgiebig auf Aussehen, Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack getestet worden.

Als Oberprüfer fungierten die Obermeister der sechs nordhessischen Fleischer-Innungen: Heinz Müller, Hersfeld-Rotenburg; Uwe Köhler, Hofgeismar-Wolfhagen; Dirk Nutschan, Kassel; Fritz Kästel, Schwalm-Eder; Markus Dreßler, Werra-Meißner und Hans-Georg Schneider, Waldeck-Frankenberg.

Zufrieden: Metzger aus ganz Nordhessen waren am Sonntag in Zella erschienen, um ihre Worscht-Prämierung in Empfang zu nehmen.

Von den 202 eingereichten Proben konnten am Sonntag in Zella 152 mit Gold und 35 mit Silberurkunden ausgezeichnet werden. „Die Ahle Worscht hat nicht nur Kultstatus in Nordhessen, sondern ist ebenso wie der berühmte Serrano-Schinken auf dem Markt der Feinschmecker platziert“, sagte der Vize-Landrat des Schwalm-Eder-Kreises, Jürgen Kaufmann. „Wir exportieren unsere Wurst regelmäßig sogar nach Hongkong“, ergänzte der Melsunger Metzger Rolf Schott.

Nicht bis China, aber doch immerhin bis nach Südhessen nimmt Mark Weinmeister die nordhessische Spezialität regelmäßig mit. „Wer die Ahle Worscht einmal probiert hat, der möchte sie immer wieder genießen“, so Mark Weinmeister, Staatssekretär für Europa beim hessischen Landtag.

Bei der Urkundenverleihung zeigten sich viele zufriedene Gesichter. „Ich bin glücklich, dass wir so gut abgeschnitten haben“, sagte Johannes Bechtel aus Zella und der Homberger Metzger Lorenz Jäger verriet, dass von seinen zehn abgegebenen Würsten, die Namen tragen wie „Feldkieker mit Knoblauch“, „Bauernsalami“ und „Dicke Stracke ohne Knoblauch“, alle mit Gold belohnt worden seien.

Einige Metzger aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg haben ebenfalls erfolgreich bei der Ahle-Worscht-Meisterschaft abgeschnitten. 

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