Sylke Grede über die Bürgermeisterwahl

Kommentar zur Wahl in Willingshausen: Glasklarer Sieg

Willingshausen. Die Bürgermeisterwahl fiel deutlich aus: Die Willingshäuser haben sich für Heinrich Vesper als Chef im Rathaus entschieden. Ein Kommentar von Sylke Grede.

Die Wähler in Willingshausen wollen Kontinuität, obwohl in der Antreffgemeinde durchaus so etwas wie Wechselstimmung zu spüren gewesen war. Die Willingshäuser SPD muss nun dem Umstand Tribut zollen, dass es ihr nicht gelungen ist, einen Kandidaten aus den eigenen Reihen aufzustellen. Eine eindeutige Mehrheit der Willingshäuser setzte mit Heinrich Vesper lieber auf die Konstante als auf den Außenseiter aus Kassel mit einer wechselvollen kommunalpolitischen Biografie.

Dabei hatte Herausforderer Dr. Bernd Hoppe in den vergangen Wochen mit unglaublichem Engagement um den Chefsessel im Rathaus in Wasenberg gekämpft. Dennoch hat es nicht ausgereicht, um mit Ideen wie der Aufstellung eines Bürgerhaushaltes und der Abschaffung der Kindergartengebühren gegenüber dem Amtsinhaber entscheidend zu punkten. 

Nach 18 Jahren im Amt und sechs weiteren in Aussicht wird der 61-jährige Vesper sich anstrengen müssen, noch so etwas wie frischen Wind in der Verwaltung wehen zu lassen.

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