Willingshausen

Markt „Moot bey de Mehl“ lockte mit Handwerkskunst

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Nette Atmosphäre: Im Garten des Erbehofs genossen die Besucher den Markttag. Auf dem Bild (von links) Lothar Reeber, Konni Will, Andrea Mannigel und Brigitte Will, die aus Speckswinkel angereist waren. 

Filzen, töpfern, basteln oder einfach im Stroh herumtollen – dies und vieles mehr bot der 22. Moot bey de Mehl am Pfingstmontag in Willingshausen.

Mit einem vielseitigen Programm für große und kleine Marktbesucher war für jeden etwas dabei – traditionelles Handwerk, Kunst und bäuerliche Produkte standen im Mittelpunkt des Mühlenmarkts, der zum festen Anlaufpunkt für Gäste aus Nah und Fern geworden ist.

Hatten Spaß im und mit Stroh: v on links Lasse Degen (6) aus Treysa, Noah Böttger (6) aus Obergrenzebach sowie Emilie Jeder (6), die mit ihrer Großmutter Christina Kimperling aus Kassel angereist war.

120 Marktbeschicker boten ihre Produkte an

Allerlei vom Coburger Fuchsschaf: Am Stand der Dorfmühle, den Eva Melbert betreute.

Bei angenehmen Temperaturen und betont entspannter Atmosphäre rund um die Dorfmühle und die Töpferei Erbe ließen es sich die Besucher gut gehen – zu schauen, staunen und genießen gab es allemal genug.

Rund 120 Marktbeschicker boten ihre Produkte feil, von handwerklich zubereiteter Seife über Schmuck und Töpferwaren bis hin zu kulinarischen Leckerbissen wie Flammkuchen mit Willingshäuser Ahler Wurscht.

Im zur Dorfmühle gehörenden Kulturhaus Antreff boten Jaruslav Beck Schmiedekunst und Krimiautor Berndt Schulz Lesungen an. Obwohl der Markt im Laufe der Jahre immer mehr gewachsen ist, hat er doch nichts von seinem ursprünglichen Flair verloren.

Im parkähnlichen Garten der Töpferei ließen es sich die Besucher bei Kartoffelsuppe, Streuselkuchen und Harfenmusik gut gehen, nebenan zog Schafscherer Herbert Weitzel die Besucher in den Bann, als er die Coburger Fuchsschafe von ihrem Winterkleid befreite.

„So einen Markt kann man nur mit Unterstützung vieler Helfer stemmen“, so Susanne Korte und Jörg Haafke von der Dorfmühle Willingshausen.  

VON KERSTIN DIEHL

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