Mehr Blühflächen in Steina

Konvekta-C.H. Schmitt-Stiftung kauft Grundstück an

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Wollen mehr blühende Landschaft rund um Steina: von links Ortsvorsteher Dr. Wilhelm Süßmann, Stifter Carl Heinrich Schmitt, Landschaftsarchitektin Sabine Müllensiefen und Erster Beigeordneter Manfred Ries. 

Ín Steina sollen mit der Unterstützung der Konvekta-C.H. Schmitt-Stiftung neue Blühflächen entstehen.

Die Stiftung setzt sich seit 2004 für Hilfsprojekte ein, unter anderem macht sie sich für den Naturschutz in der Region stark, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Blühflächen bieten Lebensraum für Insekten

Auch mehr Blühflächen, die Bienen, Schmetterlingen, Hummeln und vielen weiteren Garten-, Feld- und Wiesenbewohnern einen natürlichen Lebensraum bieten, sollen entstehen. In Frielendorf, Oberaula und Borken etwa wurden Brachflächen angemietet und eine Fläche vom Wasserverband Treysa gepachtet, auf denen mit Beginn der warmen Jahreszeit ein Blütenmeer gedeihen soll. Mit dem Kauf eines Grundstücks in Steina wurde jetzt das bislang größte Projekt in Angriff genommen, hier wuchs auf 10 000 Quadratmetern bereits im vergangenen Jahr eine echte Blumenwiese. In diesem Paradies für Insekten soll die Pflanzenwelt zusätzlich durch Feldgehölze ergänzt werden. Hierzu veranstaltete die Stiftung einen Informationsabend im DGH, etwa drei Dutzend Interessierte waren der Einladung gefolgt, so ein Pressebericht. 

Areal soll frei zugänglich bleiben

Landschaftsarchitektin Sabine Müllensiefen aus Niederaula zeigte Skizzen zur geplanten Umgestaltung. In losen Gruppen sollen Hartriegel, Schlehe, Liguster, Weißdorn, Zaunrose, Salweide und Eberesche angepflanzt werden. „Das Areal soll frei zugänglich bleiben“, betonte sie. Lediglich zu Beginn sei ein Zaun gegen Wildverbiss vorgesehen. Zwischen den Inseln mit den Sträuchern würden Trittpfade angelegt, damit Spaziergänger in den Genuss der Fauna und Flora gelangen könnten.

Zweimal pro Jahr soll die Wiese fachgerecht gemäht werden, zudem Sträucher bei Bedarf geschnitten und für regelmäßige Einsaat gesorgt werden. Einige Bedenken, etwa durch Gras verstopfte Abflüsse, Laubaufkommen oder zu dicht ans DGH gepflanzte Bäume, konnten ausgeräumt werden, darüber hinaus sollen die Anrainer bei der weiteren Planung miteinbezogen werden.

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