Feuerwehr Großübung

Retter arbeiten in Wasenberg Hand in Hand

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Bei der Übung in Wasenberg wurden die teilnehmenden Feuerwehren auch von Rettungskräften des DRK unterstützt.

Bei einer kürzlich in Wasenberg abgehaltenen Großübung kamen neben Willingshäuser Wehren auch Kräfte umliegender Kommunen und DRK-Helfer zum Einsatz. Vor Ort waren unter anderem die Katastrophenschutzzüge aus Neustadt (Hessen), Gilserberg und Schrecksbach.

Die Neustädter Brandschützer waren mit 23 Einsatzkräften in Wasenberg, der Katastrophenschutzzug aus Gilserberg mit 29 Feuerwehrleuten.

Die Organisatoren aus Wasenberg hatten für die teilnehmenden Feuerwehren ein umfangreiches Übungsszenario vorbereitet. Unter anderem war es in einer Scheune in der Ortslage durch Unachtsamkeit zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde eine Person im Auto zwischen Baumstämmen eingeklemmt und musste mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Ein unter Schock stehender Beifahrer floh von der Unfallstelle und musste zunächst von den Einsatzkräften gesucht.

Geübt wurde auf Dachboden

Der Schwerverletzte sei auf einen Dachboden gefunden und anschließend gerettet worden, informierte Neustadts Feuerwehrpressesprecher Alexander Stein. Gleichzeitig bekämpften die Neustädter unter der Leitung ihres Zugführer Arno Sack mit mehreren Trupps einen Flächenbrand auf einer angrenzenden Wiese und verhinderten so eine Brandausbreitung auf die Scheune.

Auch die Gilserberger Feuerwehrfrauen und -männer mussten im Bereitstellungsraum nicht lange auf einen Einsatz warten. Nach einem Brand in der ehemaligen Schule in Wasenberg bekamen die Hochlandfeuerwehren unter der Leitung von Zugführer Oliver Neuwirth den Auftrag, mehrere Personen retten.

Schüler aus gebäude gerettet

Bei Ankunft an der Schule entdeckten die Feuerwehrleute zunächst eine Person – dargestellt durch eine Puppe – bewusstlos auf den Dachsparren eines Nebengebäudes, weitere Menschen waren im verrauchten ersten Stock des Hauses vermisst. Während eine Gruppe des Katastrophenschutzzugs den Bewusstlosen mithilfe der Steckleiter schonend von dem Dachbalken herunterholte, habe die andere Gruppe die in der Schule vermissten Personen unter Atemschutz aus dem Gebäude gerettet, heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr Gilserberg.

Nach gut einer Stunde waren alle Übungsaufgaben abgearbeitet.

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