Open-Air-Festival

Rock im Park: In Loshausen feierten Hunderte Fans mit fünf Bands

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Heizten ordentlich ein: Das Publikum bei Rock im Park war begeistert vom emotionsgeladenen Auftritt von Dwight O´Reilly und Mia Callaghan . 

Loshausen. Die 29. Auflage des Festivals bot ein genreübergreifendes Programm zwischen Folk, Punk und Metal.

Bei schönstem Sommerwetter mit strahlender Sonne und blauem Himmel startete am späten Samstagnachmittag das 29. Open-Air-Festival Rock im Park. Der Guldurferein Loshausen (LGF) hatte treu seinem Motto „Hei speelt de Musik“ fünf Bands in den idyllischen Schlosspark eingeladen.

Finn Fenner, der talentierte Ausnahmeschlagzeuger, betrat als erster mit seiner Band die Bühne. Unterstützt von Bernd Böttger (Bass), Jürgen Peter und Fabian Fenner (Gitarre) spielten die vier Musiker Songs bekannter Bands und Filmmusiken wie „B Movie Boxcar Blues“ von den Blues Brothers. 

Ein echter Hingucker und Hinhörer war das Schlagzeugsolo des 13-Jährigen beim Stück „Sultans of Swing“, mit dem Dire Straits 1978 ihren ersten großen Hit feierten.

Ein Hauch von Jimi Hendrix

Anspruchsvolle Rockklassiker brachte Grannys Garden als zweite Band des Abends zu Gehör. Jan Heidenreich (Gesang und Bass), Yannick Tintera und Lukas Ritter (Gitarre), Hanna Ritter (Violine) und Hannes Riebeling (Schlagzeug) überzeugten mit ihrer Interpretation so bekannter Songs wie „Hey Joe“. 

Das Folklied erlangte seine Berühmtheit durch die Interpretation von Jimi Hendrix. Doch auch mit ihren eigenen Kompositionen überzeugten die talentierten Musiker.

Groove, Funk und Metal bot die Band Mary Marten Malfunction. Die Leadsängerin Mary Mader forderte die Zuhörer auf, einen Sitzkreis zu bilden, um ihrer Bandballade angemessen zu folgen. Als sich tatsächlich einige auf dem Rasen vor der Bühne nieder ließen, war Mader beeindruckt und bedankte sich für die spontane Geste.

Die Kasseler Band sorgte auch für den einen oder anderen Tanzschritt. Ingo Schlemm (Gitarre), André Baumgarten (Bass), Thomas Polta (Gitarre) und Matthias Grunewald (Drums) begleiteten ihre Frontfrau und überzeugten mit Eigenkompositionen wie „Echoes“. 

Irish Folk Punk von The O´Reillys and the Paddyhats

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von The O´Reillys and the Paddyhats. Mittlerweile brannte schon das Lagerfeuer. Die sieben Vollblutmusiker spielten Irish Folk Punk vom Feinsten. Sean O´Reilly (Gesang, Gitarre, Whistle) startete als Frontmann dynamisch durch.

Die Tanzfläche vor der Bühne füllte sich, das erste Bier spritzte und immer wieder animiert, sangen viele Zuschauer bei bekannten Songs wie „Whisky in the jar“ begeistert mit. 

Mia Callaghan (Geige), Connor O´Sullivan (Gitarre), Jan McFlannigan (Gesang), Fitzgerald O´Brien (Bass), Dr. Bonnes (Drums) und Dwight O´Reilly (Gesang, Gitarre, Banjo, Mandoline, Akkordeon) vollführten ein wahres Feuerwerk, gerade auch bei ihren Eigenkompositionen.

Zum Abschluss des Abends kam Squealer auf die Bühne. Seit über 30 Jahren erfreuen Sebastian Werner (Gesang), Lars Döring und Michael Schiel (Gitarre), Manuel Roth (Bass) und Martin Winter (Drums) die Herzen der Metalfreunde. 

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