Kindergarten Wasenberg wird umgebaut 

Kinder bringen Leben in das Kulturhaus

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Nach dem Umzug: Die Kinder vom Kindergarten Wasenberg mit Bürgermeister Heinrich Vesper vor dem Kulturhaus der Generationen. Die großen Fenster ermöglichen den Kindern einen schönen Ausblick.

Wasenberg. Voraussichtlich bis November 2015 wird der Kindergarten Wasenberg umgebaut.  

Solange sind die acht Erzieherinnen mit den 90 Kindern in das Kulturhaus der Generationen in Wasenberg gezogen, das direkt neben dem Rathaus liegt.

„Es ist insgesamt eine sehr gute Übergangslösung", sagte Martina Eckstein, die Kindergartenleiterin. Im Gebäude des Kindergartens entstehen ein Gruppenraum und ein Waschraum für eine neue Krippe, in der dann auch Kinder zwischen null bis drei Jahren betreut werden können. Auch die anderen Räume werden umgebaut und es kommen Anbauten hinzu. Nach dem Umbau wird es fünf anstatt aktuell vier Kindergartengruppen geben.

An zwei Tagen haben Helfer den größten Teil des Mobiliars in das Kulturhaus gebracht, der Rest wird in einem Container zwischengelagert. Eltern, Erzieherinnen, Gemeindeverwaltung und Bauhof halfen fleißig mit.

Barrieren für die Kinder

Seitdem sind die Kinder in der neuen Umgebung, „daran mussten sie sich gewöhnen“, berichtete Kindergartenleiterin Martina Eckstein. Zwei der vier Gruppen teilen sich einen Raum, was aber niemanden störe. „Wir Erzieherinnen müssen viele Schritte begleiten, die die Kinder sonst alleine gemacht haben“, sagte Eckstein. Die Toiletten sind hoch, weshalb dort Hocker stehen und die Erzieherinnen mithelfen. Die Kinder kommen alleine auch nicht an die erhöhten Garderobenhaken dran. Es sei grundsätzlich aber eine gute Lösung, sagte Eckstein.

„Hier kommt jetzt richtig Leben rein. Der Name Kulturhaus der Generationen macht mit dem Einzug der ganz Kleinen jetzt vollends Sinn“, sagte Bürgermeister Heinrich Vesper.

Bisher haben sich im Kulturhaus in der oberen Etage Seniorengruppen und Vereine getroffen und unten befand sich der Jugendraum. „Die Gruppen waren sehr kooperativ und sind für die Kinder extra zeitweise umgezogen“, erklärte Vesper.

Auf dem abgesperrten Parkplatz steht ein Materialcontainer, in dem das Spielzeug für draußen verstaut ist. Außerdem nutzen die Kinder weiterhin den Bolzplatz hinter dem ursprünglichen Kindergartengebäude. Auf dem Schulhof der Grundschule und auf der Ransrain-Anlage können sie auch spielen. In drei Wochen soll zudem der neue Spielplatz in der Nähe des Kulturhauses fertig sein.

Passend zum Umbau sucht der Kindergarten einen neuen Namen. Der Architekt hat „Die kleinen Maler“ vorgeschlagen, die Kinder hatten folgende Ideen: „Schwälmer Wichtel“, „Märchenland“ und „Glückskinder“. Eltern und Kinder entscheiden mit den Erzieherinnen zusammen, wie der umgebaute Kindergarten letztlich heißen wird.

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