Anlage mit 50 Einheiten

Wohnpark über der Schwalm

Wohnpark in Treysa
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Wohnpark in Treysa

Rund 12 Millionen Euro werden ab Frühjahr 2022 in einen neuen Wohnpark mit dem Namen „Schwalm-Terrassen“ in Treysa investiert.

Treysa – Die GEG Grundstücks-Entwicklungs-Gesellschaft Schwalm-Eder mit Geschäftsführer Eberhard Unger (Schwalmstadt) führt das Projekt mit rund 50 Wohneinheiten aus. Kürzlich hat das Stadtparlament einstimmig grünes Licht zur Bebauungsplanung gegeben.

Eberhard Unger Geschäftsführer

Auf knapp 10 000 Quadratmetern Fläche zwischen Sandweg und Europabad, die über Wiegelsweg und Pestalozzistraße erschlossen ist und jüngst noch der Hephata Diakonie gehörte, soll das Projekt entwickelt werden. Derzeit findet sich dort eine weitläufige Wiese mit einigen Gehölzen und einem Schrebergarten. Gebaut werden sollen fünf mehrgeschossige Gebäude, die über Wiegelsweg und Pestalozzistraße erreichbar sein werden: aus Sicht der Stadt eine Innenentwicklung, die zentrumsnah Wohnraum schafft. Laut der GEG, die auch für die Entwicklung der Baugebiete Metze in Treysa verantwortlich zeichnete, ist das Areal ein „hervorragendes Filetstück in stadtnaher Lage“.

Moderne Wohnanlage: barrierefrei, lichtdurchflutet und zukunftsgewandt

Es werde eine moderne Wohnanlage errichtet, verteilt auf fünf Einzelgebäude mit etwa fünfzig modernen Wohnungen. Alle erhalten eine Aufzugsanlage und werden damit barrierefrei ausgestattet. Die Räume sollen lichtdurchflutet sein und mit großzügigen Balkonen für alle Altersgruppen geeignet sein. Geplant ist eine fortschrittliche Gebäudetechnik sowie eine besonders effiziente Fassadendämmung nach dem Standard KfW 55.

Der Wohnpark soll sehr zukunftsgewandt daherkommen mit Lade-Säulen für E-Mobilität und einem Carsharing System, sodass die Bewohner über Kleinwagen verfügen, um ihre Wege in der Stadt erledigen zu können, so eine Pressemitteilung an unsere Zeitung. Es sei eine Vielzahl an Pkw-Stellplätzen vorgesehen, wobei die stadtnahe Wohnlage die fußläufige Erreichbarkeit von Innenstadt und ICE-Bahnhof biete. Auch ein großer Platz für die Freizeitgestaltung der Bewohner ist geplant. Sprecher von SPD und Grünen lobten das Konzept in der Stadtverordnetenversammlung.

Bei den Gebäuden handelt es sich um Punkthäuser: So bezeichnet man Gebäude mit einem um einen Mittelpunkt zentrierten Grundriss. Nach der nun erfolgten Aufstellung des Bebauungsplanes ist ein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor in Vorbereitung. (Anne Quehl)

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