Klassiker in der Schwalm

1000 Starts am Wochenende beim Kreisreiterverein auf der Lämmerweide

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Wie die Mutter, so die Tochter: Pauline Schraps (13) mit Cinderella. Begleitet wurde sie von ihrer Mutter Bettina, die seit 30 Jahren Gast auf der Lämmerweide ist.

Ziegenhain. Bei sommerlichen Temperaturen fand am Wochenende das traditionelle Sommerreitturnier des Kreisreitervereins der Schwalm statt.

Auf den sogenannten Schwalm-Klassiker hatten sich die Vereinsmitglieder lange intensiv vorbereitet. Trotz der sommerlichen Temperaturen waren laut Geschäftsführerin Janina Riebeling über 1000 Starts und 800 Pferde gemeldet. Sogar vier Gastreiter aus Slowenien waren mit ihren Pferden angereist, um an den Prüfungen teilzunehmen.

Alle drei Tage standen im Zeichen von Dressur und Springprüfungen in verschiedenen Klassen. Bei den Dressurprüfungen gab es weniger Anmeldungen, da der zweite Dressurplatz noch nicht fertiggestellt ist und somit alle Prüfungen in der Halle stattfinden mussten.

Dank der guten Organisation gelang es, den gesteckten Zeitplan einzuhalten. Am Samstag nahm auch die 13 jährige Pauline Schraps auf ihrer fünfjährigen Stute Cinderella am Dressurwettbewerb teil. Angereist war sie mit ihrer Mutter Bettina Schraps aus Bad Wildungen, die schon seit 30 Jahren auf der Lämmerweide an den Turnieren teilnimmt. „Ich komme immer wieder gerne“, kommentierte sie strahlend, das Angebot sei für viele Reiter der Region attraktiv.

Erfrischung durch Wasserschlauch

Melina Ullrich, eine ehemalige einheimische Vereinsreiterin, war mit gleich drei Pferden dabei. Sie startet jetzt für den Reitverein Bad Zwesten Schwalmpforte. Natürlich komme sie gerne auf ihren Heimatplatz zurück, wo sie sowohl an den Dressurprüfungen als auch am Springreiten teilnahm.

Gerade dieses Wochenende, so Ullrich, die auch in der Pferdeosteopathie tätig ist, schätze sie besonders den Wasserschlauch, durch den die Pferde nach getaner Arbeit erfrischt werden können. Diesen Service gebe es nicht überall. Die Pferde wurden schnell abgesattelt und in den Schatten gebracht oder einzeln in einen luftigen Hänger gestellt und mit Wasser versorgt.

Das leibliche Wohl für Reiter und Besucher kam natürlich auch nicht zu kurz. Neben Bratwurst und belegten Brötchen sowie Kaffee und Kuchen und gekühlten Getränken gab es dieses Jahr erstmalig auch einen Crêpes-Stand. Für die Jüngsten stand Holzpferd Hektor brav bereit.

Ein besonderes Highlight sollte am Sonntagmittag der erste öffentliche Auftritt von Jan Henn mit einer echten Mustangstute aus Oregon sein, mit der er an der Mustang Makeover Trainer Challenge teilnimmt. Er baut in nur 100 Tagen mit ihr eine partnerschaftliche Verbindung auf, um sie dann in Aachen vom 3. bis 5. August vorzustellen.

Von Alexandra Knoch-Harnisch

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