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Kreisentscheid der Feuerwehrleistungsübung fand in Ziegenhain statt

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Neben Teamgeist war vor allem Geschicklichkeit gefragt, um im Wettbewerb zu bestehen.
Neben Teamgeist war vor allem Geschicklichkeit gefragt, um im Wettbewerb zu bestehen. © Privat

Auch wenn nicht alle Wettkampfdurchläufe beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübung einwandfrei funktionierten, die Bereitschaft, sein Können zu überprüfen und zu lernen, zählte auf jeden Fall.

Ziegenhain – Am Samstag, 21. Mai, trafen sich 150 Feuerwehrkameraden, um nach zweijähriger Coronapause erstmals wieder einen Wettkampf zu laufen. „Nach so langer Zeit müssen sich die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden auch erst wieder neu aufeinander abstimmen. Online-Arbeit kann die realen Übungsszenarien nicht ersetzen“, sagte Karsten Linke, Wehrführer aus Ziegenhain.

Insgesamt hatten sich nur 24 Teams, 16 Staffeln und acht Gruppen, für das Wettkampfgeschehen angemeldet. Weit weniger als vor Corona üblich war, doch gäbe es einfach in vielen Bereichen noch ganz viel nachzuholen. Zahlreiche Feuerwehrleute seien am Samstag parallel zum Wettkampf auf Lehrgängen gewesen, andere Wehren hätten ihre Jahreshauptversammlungstermine am Wochenende und nicht zuletzt ballten sich auch viele Privattermine wie Konfirmationen, Jubiläen und Hochzeiten.

Es gibt viel nachzuholen

„Es wird noch einige Zeit dauern, bis alles wieder in gewohnten Bahnen läuft“, sagte auch der Pressesprecher der Bad Zwestener Wehr Christian Rinnert. In Zwesten würden derzeit beispielsweise auch die Neueinsteiger, die sich während der Coronazeit bei der Feuerwehr gemeldet hätten, eingewiesen. Auch in Ziegenhain konnte man trotz Corona in den vergangen Monaten acht Neuzugänge verbuchen.

Zudem hätte es im Kreis zahlreiche neue Feuerwehrfahrzeuge gegeben, die nun in Dienst gestellt und in all ihren Funktionen kennengelernt werden müssten. „An Arbeit mangelt es keineswegs“, so Rinnert, der betonte, dass auch das Kameradschaftliche wieder gepflegt werden müsse. „Man muss seinen Kameraden vertrauen, denn im Einsatz muss man sich aufeinander verlassen können“, so die Feuerwehraktiven, die sich freuten, dass die Übung auch als ein großes Wiedersehen gelebt wurde.

Der Austausch untereinander sei enorm wichtig und so wurde bei allem Ehrgeiz gerade auch Wert auf das Miteinander gelegt. Im Theorieteil galt es, 15 Fragen aus einem Katalog von 1000 Fragen richtig zu beantworten, bevor im Praxisteil der korrekte Aufbau eines Löschangriffs mit Personenrettung gezeigt werden musste. Am Ende zeigte das Team aus Immichenhain die beste Übung. Es folgten die Teams aus Wabern, Uttershausen, Herlefeld und Obergrenzebach auf den nachfolgenden Rängen. (Regina Ziegler-Dörhöfer)

150 Feuerwehrkameraden haben sich am Samstag auf dem Gelände der Carl-Bantzer-Schule zum Kreisentscheid der Feuerwehrleistungsübung getroffen.
150 Feuerwehrkameraden haben sich am Samstag auf dem Gelände der Carl-Bantzer-Schule zum Kreisentscheid der Feuerwehrleistungsübung getroffen. © Regina Ziegler-Dörhöfer

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