21-Jährige Anna Koppel gibt als Ortsjugendpflegerin in Bodenfelde den Takt an

Begeisterte Musikerin und engagierte ehrenamtliche Ortsjugendleiterein: Anna Koppel (rechts) am Schlagzeug im Tonstudio der Bodenfelder Jugendpflege zusammen mit dem hauptamtlichen Gemeindejugendpfleger Stefano Turano. Foto: Dumnitz

Bodenfelde. Sie ist ausgebildete Jugendleiterin und engagiert sich in ihrer Heimatgemeinde Bodenfelde seit vielen Jahren in der Mädchen- und Jugendarbeit. Jetzt wurde die 21-jährige Anna Koppel vom Verwaltungsausschuss des Fleckens zur ehrenamtlichen Ortsjugendleiterin berufen.

Sie will weiterhin Hand in Hand mit der Gemeindejugendpflege zusammenarbeiten und lobt das Konzept des Gemeindejugendpflegers Stefano Turano. Sie ist als Ortsjugendleiterin Nachfolgerin ihrer Schwester Evgenia, die den Posten fast fünf Jahre inne hatte und ihn jetzt wegen einer Ausbildung in Hann. Münden abgab.

Seit 2002 lebt Anna Koppel, die in Kasachstan geboren wurde, in der Weser-Gemeinde. Nach dem Besuch der Heinrich-Roth-Gesamtschule schreibt sie jetzt gerade an den Prüfungsaufgaben für ihr Abitur an der Gesamtschule in Göttingen-Geismar. Was sie beruflich machen will, steht für die Abiturientin noch nicht fest. Nur etwas mit Kindern und Jugendlichen soll es sein, zu denen hat sie einen guten Draht. In Bodenfelde hat sie etwa bei den Ferienspaß-Programmen der vergangenen Jahre bereits mehrere Aktionen erfolgreich organisiert. Und während ihrer Jugendleiter-Ausbildung in Berlin und Italien mit Gemeindejugendpfleger Stefano Turano sammelte sie die fachliche Kompetenz, die ihr jetzt als Ortsjugendleiterin zugute kommt.

Als Schlagzeugerin, Sängerin und Bassspielerin wirkte Anna Koppel in zwei Bodenfelder Bands mit, heute übt sie verstärkt Gitarre, weil sie das in der Jugendarbeit einsetzen will. Den Gemeindejugendpfleger hat sie in seinem Büro bereits ein paarmal vertreten, sagt sie. „Die Arbeit mit Jugendlichen macht mir Spaß“, sagt sie zu ihrer Motivation. Und: „Ich bin gern Ansprechpartner für die Jugend.“ (jde)

Hintergrund: Ortsjugendpfleger sind vor Ort

Laut Bodenfeldes Gemeindejugendpfleger Stefano Tu-rano, der mit seiner Familie in Göttingen lebt, ergeben sich durch den Einsatz von ehrenamtlichen Ortsjugendpflegern mehrere Vorteile: Die Ortsjugendpfleger (in Wahmbeck ist der Posten vakant, in Nienover kümmert sich Steffen Degelau) sind vor Ort, kennen die meisten Kinder und Jugendlichen sowie deren Familienverhältnisse seit Jahren, werden akzeptiert und haben eine größere Problemnähe. (jde)

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