Kreissportbund

Abzeichenübergabe für Bezirk Uslar: Sport ist gut fürs biologische Alter

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Treue Sportabzeichen-Sportler über 70: Uslars Bürgermeister Bauer als Gratulant mit (von links) Sportabzeichen-Obmann Werner Küster, Hermann Wegener, Gerd Gail, Walter Hallmann, Wolfgang Reese, Ehrenbert Hinderlich, Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowsky als Gratulant, Heini Stüber, Erich Wiechers und Martin Schüler. Foto: Schneider

Schoningen. Wie viel Sport braucht der Mensch? Mit zwei bis drei Stunden in der Woche erreiche man den größten Gewinn für das eigene Wohlbefinden. Das sagte Werner Küster als Sportabzeichenobmann für den Bezirk Uslar-Bodenfelde im Kreissportbund während der Sportabzeichenübergabe für 2017.

Der Obmann aus Bodenfelde rief dazu auf, durch stetes Training mobil zu bleiben bis ins hohe Alter. Regelmäßiges Training, auch wenn erst in höherem Alter begonnen wird, steigere die Leistungsfähigkeit enorm. Küster: „Das biologische Alter niedrig zu halten, das ist das Ziel.“

Fast 100 Abzeichen weniger

Küster rührte einmal mehr die Werbetrommel für das Sportabzeichen, das im Vorjahr im Bezirk Uslar-Bodenfelde 810 Mal vergeben wurde: 676 Abzeichen gingen an die Jugend, 134 an Erwachsene. Im Vergleich zum Jahr sind es fast 100 Abzeichen weniger.

Zwölf Vereine, alle Schulen

Am Sportabzeichen beteiligten sich 2017 wieder zwölf Vereine und alle sieben Schulen im Bezirk. Dabei lag das Gymnasium vorn mit 182 Abzeichen vor der IGS Bodenfelde (149), der Sollingschule Uslar (127), der Grundschule Uslar (92), der Grundschule Schoningen (59), der Grundschule Schönhagen-Sohlingen (35) und der Rehbachschule Volpriehausen (23).

Selbstkritik von Küster

Küster lobte während der Sportabzeichenübergabe die Vereine für deren Angebote und das Miteinander in der Gesellschaft. Der Sportabzeichenobmann gab sich aber auch selbstkritisch: Ihm sei es in den letzten Jahren nicht gelungen, mehr Menschen für das Sportabzeichen durch die Aktion „Das Uslarer Land bewegt sich“ zu gewinnen.

16 Familienabzeichen

Vergeben wurden auch 16  Familienabzeichen, dadrunter an drei Familien Generationsurkunden (Ehrenbert Hinderlich/Schoningen, Helmut Glasewald/Fürstenhagen und Rosemarie Utermöhle/Schönhagen).

Fünf Betriebsgruppen

Außerdem traten fünf Betriebsgruppen für das Sporabzeichen an: Sechs Abzeichen holte die Gruppe der Kreis-Sparkasse Northeim (Bereich Uslar), die IGS Bodenfelde (6), das Gasthaus Johanning/Eschershausen (5) und die Feuerwehren Eberhausen und Fürstenhagen (je 5). Küster würde es begrüßen, wenn weitere Betrieb mitmachten. Sie würden von den Vereinen unterstützt. Darüber hinaus kündigte Küster an, in diesem Jahr die Feuerwehren für das Sportabzeichen zu gewinnen.

Ehrung über 70 Jahre

Außerdem wurden am Sonntag in Schoningen treue Sportler geehrt, die über 70 Jahre alt sind und das Sportabzeichen schon mehrfach errungen haben: Erich Wiechers (Bodenfelde, 50 Mal), Walter Hallmann (Volpriehausen, 48), Helmut Glasewald (Fürstenhagen, 44), Hubert Stülzebach (Volpriehausen, 42), Werner Bartelt (38), Heini Stüber (Bodenfelde, 34), Gerd Gail (Uslar, 28), Hermann Wegener (Uslar, 13), Wolfgang Reese (Wahmbeck, 16) und Ehrenbert Hinderlich (Schoningen (8).

Führende Wiederholer

Ferner wurden Sportabzeichenwiederholer geehrt: Almut Vogt (36. Abzeichen), Thorsten Glasewald (36), Cornelia Bode (31), Dirk Bode (29), Udo Leibecke (26), Walter Siebert (24), Bärbel Siebert (24), Jutta Küster (21). Die 20. Urkunde erhielten Ralf Buberti, Wolfgang Siebert, Wolfgang Reuleke, Michael Blume und Obmann Werner Küster. 

Änderungen fürs Abzeichen

Vor der Siegerehrung der Vereinswertung bei der Sportabzeichen-Ehrung im Bezirk Uslar-Bodenfelde fielen am Sonntag in Schoningen von Helmut Frieben, Sportabzeichenreferent beim Kreissportbund Northeim/Einbeck, kritische Worte. 

Er dankte alle Prüfern und Lehrern, die sich immer bereitstellten für die Sportabzeichenabnahme und sich engagierten. In Northeim standen die Prüfer aber auch mehrmals auf dem Sportplatz und niemand kam. Außerdem sagte Frieben, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verrückt spiele und schon wieder die Bedingungen ändere: Es gebe zwar keine neue Disziplin, aber bei den Zeiten und Weiten seien Änderungen vorgenommen. 

Frieben gab zudem eine Änderung in eigener Sache bekannt: Beim Vereinswettbewerb hätten sich einige Vereine nicht an die mündlich ausgegebenen Regeln gehalten. Deshalb habe der Kreissportbund die Regeln schriftlich festgehalten und an die Vereine verschickt, aber nur wenige Antworten erhalten. Die Folge ist: Wer das Schreiben nicht beantwortet, bekommt kein Geld für den Vereinswettbewerb. Es werde nun jedes Jahr an die Vereine verschickt. 

Bei den Vereinen unter 400 Mitgliedern siegte im Sportabzeichen-Vereinswettbewerb im Bezirk Uslar-Bodenfelde der TSV Fürstenhagen mit 47 Sportabzeichen sowie bei den Vereinen mit über 400 Mitgliedern der SC Volpriehausen mit 37 Sportabzeichen vor dem SC Bodenfelde (17), dem SC Schoningen (29) und der TSG Uslar (10). Diese Rangfolge gibt es auch beim Wettbewerb des Sportzeichen-Vereinswettbewerbs mit Abzeichen für Jugendliche. 

Außerdem zeichnete Helmut Frieben Sportabzeichen-Prüferin Viola Grabowsky vom SC Schoningen aus. Sie erhielt einen Rucksack mit lauter Sportabzeichen-Utensilien. (fsd)

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