13 Altenpfleger der berufsbildenden Schulen des Familienwerks feierten ihren Abschluss

Alle Abgänger haben Arbeit

Freude über den Abschluss: Die examinierten Altenpfleger (von links) Julia Bauer (Uslar), Michéle Bremer (Spanbeck), Sofie Kleinecke (Northeim), Yvonne Neumann (Gleichen), Nadine Streipert (Göttingen), Susann Nienstedt (Hardegsen), Jörg Hundertmark (Volpriehausen), Rebecca Bode (Einbeck), Valentina Kubarko (Uslar), Sabrina Schärfer (Uslar), Desiree Spahr (Hardegsen), Anke Heimbokel (Klassenlehrerin), Christine Kulka (Trendelburg), Martin Kupper (Geschäftsführer), Malica Belbouab (Schulleiterin). Dazu gehört außerdem Ute Karola Aschenbach (Uslar/verdeckt). Foto: nh

Uslar. Die neuen Altenpfleger aus den berufsbildenden Schulen des Albert-Schweitzer-Familienwerks Uslar blicken in eine sichere Zukunft: Alle 13 examinierten Kräfte haben eine feste Stelle in der Altenpflege bekommen, teilweise hatten sie sogar zwei und mehr Stellenangebote.

Bei der Abschlussfeier im Gasthaus Johanning in Eschershausen begrüßte die Absolventin Ute Aschenbach alle Anwesenden. Anschließend beschrieben Rebecca Bode und Desiree Spahr die Herausforderungen und Höhepunkte der Ausbildung und dankten den Dozenten für die Unterstützung.

Martin Kupper, Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerks, freute sich über den erfolgreichen Abschluss und gratulierte auch im Namen des Kuratoriums und des Vorstandes. Er betonte, dass Altenpfleger gesucht würden und allein in Niedersachsen in den nächsten zehn Jahren 30 000 examinierte Altenpfleger fehlen würden.

Anspruchsvoller Beruf

Schulleiterin Malica Belbouab dankte allen Dozenten und den den praktischen Ausbildungsstellen für die Zusammenarbeit und die praxisnahe Ausbildung. Sie hob hervor, dass die Altenpflege ein anspruchsvoller Beruf mit vielen verschiedenen Facetten und Herausforderungen sei.

Kooperationspartner waren das Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum in Uslar, das Alma-Louisen-Stift Adelebsen, das Seniorenheim Forellenhof Delliehausen, die Seniorenwohnanlage in der Paschenburg in Hardegsen, das Stift am Klausberg Göttingen, der Pflegedienst Kujanek aus Moringen, die RohSen GmbH in Neuhaus und die Senioren-Residenz Stiemerling in Northeim.

Klassenlehrerin Anke Heimbokel berichtete humorvoll über Geschichten mit der Klasse und erinnerte an den gelungenen Seniorennachmittag im Stile der 1950er-Jahre. Dafür hatten die Schüler Plakate erstellt, Musik ausgesucht und Kleidung gekauft. So blieb dieser außergewöhnliche Veranstaltung noch lange im Gedächtnis der Teilnehmer.

Bei der Vergabe der Zeugnisse richtetet Anke Heimbokel auch einige persönliche Worte an die frisch examinierten Altenpfleger. (fsd) Am 15. September hat an der Schule in Uslar eine neue Klasse mit der Ausbildung zum Altenpfleger begonnen. Es gibt noch freie Plätze. Informationen dazu gibt es unter www. bbs-uslar.de.

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