Arbeiter-Samariter-Bund weiht neue Tagespflegestation in Uslar ein

Sie arbeiten im neuen Sozialzentrum des Arbeiter-Samariter-Bundes in Uslar: Insgesamt sind dort 20 Mitarbeiter beschäftigt. Sieben neue Stellen wurden geschaffen. Pflegedienstleiterin ist Heike Corde (Fünfte von links). Die Dirndl-Parade hatten sich die Mitarbeiterinnen als Überraschung für den Tag der offenen Tür ausgedacht, der als Oktoberfest gefeiert wurde. Foto: Schneider

Allershausen. „Im Februar war hier noch ein Acker. Ein gutes halbes Jahr später feiern wir Eröffnung.“ Darüber freute sich Manfred Püster, Vorsitzender des Landesverbands und gleichzeitig Kreisverbandschef, als er am Samstag das neue Sozialzentrum Uslar des Arbeiter-Samariter-Bundes (ABS) in Allershausen einweihte.

In dem neuen 400 Quadratmeter großen Gebäude auf dem 3000-Quadratmeter-Gelände zwischen der Allershäuser Siedlung am Gänsekopf und der Bundesstraße 241 ist nicht nur der Ambulante Pflegestützpunkt des ASB untergekommen, der sich bisher am Neustädter Platz befand, sondern auch die neue Tagespflegestation mit 20 Plätzen, zudem der Fahrdienst, der die Tagesgäste abholt und wieder nach Hause bringt. Eine Millionen Euro hat der ASB in das Projekt investiert. Es ist die fünfte Tagesstätte im Kreisverband Northeim/Osterode und die 20. im Landesverband. Damit sei der ASB führend in Niedersachsen, und er reagiere auf den zunehmenden Bedarf in Uslar.

20 Mitarbeiter vor Ort

Insgesamt beschäftigt der ASB im Sozialzentrum Uslar 20 Mitarbeiter. Sieben neue Stellen sind durch den Neubau hinzugekommen. Heimleiterin ist Geschäftsführerin Iris Knecht, die Pflegedienstleitung der Tagespflege und des Pflegestützpunktes liegt in der Hand von Heike Corde aus Wiensen. Ihr Mann Peter Corde ist Hausmeister.

Gebaut wird heute mit der Motorsäge und mit dem Schrauberzieher, verwies Landes- und Kreisverbandschef Püster bei der Einweihung auf die derzeit gängige Fertigbauweise mit Holz. Das Tempo der Baufirma war bemerkenswert, berichtete Püster, der aber auch daran erinnerte, dass beim dem Projekt Steine im Weg lagen und meinte damit die Probleme bei der Entwässerung und bei der Zuwegung durch das Wohngebiet am Gänsekopf. Inzwischen sei das aber ausgeräumt, hieß es am Rande der Einweihungsfeier. Die Entwässerung werde beispielsweise durch eine spezielle Anlage zum Versickern und inzwischen auch durch die Kanalisation ermöglicht.

Fotos von der Einweihung

Neue Tagespflegestation des ASB in Uslar eingeweiht

Uslars Bürgermeister Bauer versprach in seinen Grußworten, dem ASB bei Problemen weiterhin zu helfen. Denn der ASB als führender Anbieter schließe in Uslar eine Lücke. Darüber sei man sehr froh. Der stellvertretende Landrat Jens Hampe sagte, dass mit der neuen Einrichtung des ASB in Uslar die Lebensqualität steige.

Raumnot am alten Standort

Ihren Rückblick auf den Neubau stellten Pflegedienstleiterin Heike Corde und Geschäftsführerin Iris Knecht unter den Titel „Der Schuhkarton ist endlich fertig“ in Anspielung auf die äußerliche Form. Grund für den Neubau war Raumnot am alten Standort und der Bedarf an Tagespflege. Jubelrufe gab es für den Einsatz von Familie Corde, für die „der Schuhkarton ein zweites Zuhause wurde“.

Am Nachmittag fand ein Tag der offenen Tür vor allem für die Allershäuser statt. (fsd)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.