Ortsrat und Anwohner sollen sich über die Zukunft der Hünenbergstraße einigen

Ausschuss fordert Ausbau

Rundgang der Fachausschuss-Mitglieder: Vorsitzender Frank Strautmann (2. von links) sah sich mit seinen Kollegen und Einwohnern in Bodenfelde und den Dörfern Wahmbeck, Polier, Nienover und Amelith um. Foto:  Privat/nh

Bodenfelde. Zum baulichen Zustand der Hünenbergstraße in Amelith muss eine Entscheidung getroffen werden. Dieser Ansicht sind die Mitglieder des Bodenfelder Bau- und Ordnungsausschusses nach einer Ortsbesichtigung. Jedes Jahr werden dort 20 Tonnen Schotter eingebaut. Ein Erstausbau der Straße unter der finanziellen Beteiligung der Anwohner würde nach Ansicht der anwesenden Ausschuss-Mitglieder die Unterhaltungskosten auf Dauer deutlich reduzieren.

Der Ortsrat Nienover soll sich auf Empfehlung des Ausschusses mit dem Thema befassen. Unter dem Vorsitz von Frank Strautmann sahen sich die Ausschuss-Mitglieder in Bodenfelde und den Dörfern Wahmbeck, Polier, Nienover und Amelith noch einige Stellen an, wo etwas geschehen muss, teilt Bürgermeister Mirko von Pietrowski in einer Pressemitteilung mit.

Nach Freischneidearbeiten an Bäumen und Sträuchern durch Mitarbeiter des Bauhofs müssen unter anderem am Klärwerk und am Seefeld in Wahmbeck sowie bei Polier, Amelith und Bodenfelde etwa am Feldberg noch Gräben ausgehoben werden. Außerdem soll eine Kastanie vom Bürgersteig an der Langen Dorfstraße in Wahmbeck abgesägt und durch einen neuen Baum ersetzt werden.

Für den Ersatz eines kaputten Geländers am Radweg entlang des Hilkenbergs soll der Landkreis zur Finanzierung mit ins Boot geholt werden. Nahe des Forsthauses Wahmbeck zerstören Baumwurzeln die Straße. Diese Bäume gehören der Realgemeinde, die handeln soll.

Patenschaft für Grünflächen

Am Tunnels der ehemaligen Kreisstraße zwischen Wahmbeck und Bodenfelde soll die Bahn aufgefordert werden, einen „gefährlichen Baum“ zu beseitigen.

Kosten sollen auch bei der Grünpflege gespart werden. Angeregt wurden Patenschaften oder die Verpachtung von Grünflächen an Dritte. „Mit Sorge wurde die Bahnunterführung Blumenstraße/Nienoverer Weg begutachtet“, heißt es vom Bürgermeister. Dort seien Mauerschäden ausgemacht worden.

Außerdem solle das Areal westlich der Amelither Straße in Bodenfelde als Tempo-30-Zone ausgewiesen werden, so der Wunsch des Fachausschusses. Eine Gefahr von Uferbeschädigungen im Bereich des renaturierten Reiherbach-Einlaufes an der Weser ist nach Ansicht von Diplom-Ingenieurin Birgit Czyppull vom Büro für Freiraumplanung (Holzminden) weitgehend auszuschließen. Da gab es Bedenken. Sobald sich eine zusammenhängende Grasnarbe am Ufer gebildet habe, sei der gesamte Bereich vor Hochwasserschäden geschützt. (jde)

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