Uslarer Land: Entscheidung über Weiterbau der B 241 fällt im März

Uslar/Volpriehausen. Bis Ende März wird im Uslarer Land eine Entscheidung über den Weiterbau der neuen Bundesstraße 241 von Volpriehausen bis Bollensen erwartet. Das berichtet Eberhardt Tegtmeyer von der Initiative pro B 241.

Der führende Kämpfer für den Bau der neuen Straße über den Bollert nach Uslar war beim Neujahrsempfang der Wirtschaftsvereinigung Region Uslar regelrecht gelöchert worden mit der zentralen Frage: Wann wird weitergebaut?

Zum Stand der Dinge erklärte Tegtmeyer, dass der Neubauabschnitt von Volpriehausen bis Bollensen in Niedersachsen zurzeit auf Platz eins der baureifen Straßenbauprojekte gerutscht sei, nachdem andere Projekte, die vor der B 241 auf der Liste standen, inzwischen Baugenehmigungen erteilt bekommen haben. Diese Platzierung bedeute, dass der Abschnitt als nächster in Niedersachsen berücksichtigt werde, wenn der Bund Geld zur Verfügung stellt.

Geld vom Bund

Die Genehmigung werde von der Bundesregierung und vom Bundestag getroffen, berichtet Tegtmeyer über das Procedere: „Der Bund gibt das Geld, und das Land hält an der Liste fest.“

Ob das Geld aus dem aufgestockten Etat von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer kommt, ist bisher nicht bekannt, berichtet Tegtmeyer. Nach seinen Informationen landen von der Eine-Milliarde-Euro-Aufstockung 60 Millionen Euro in Niedersachsen

Der baureife Abschnitt von Volpriehausen bis Bollensen wird mit einem Kostenumfang von 30 Millionen Euro kalkuliert. Die neue Straße verläuft direkt neben der Bahnstrecke bis Bollensen.

Danach folgt dann der dritte Abschnitt mit der möglichen Ortsumgehung für Uslar. Hierfür liegt, wie berichtet, inzwischen der Auftrag für die Planung vor. Die Arbeiten an der Umweltverträglichkeitsstudie haben inzwischen begonnen. Nach Angaben von Eberhardt Tegtmeyer werden die Kosten für die Planung der Ortsumgehung auf derzeit drei Millionen Euro und die Dauer der Planungen bis 2016 geschätzt.

Viele Befürworter der neuen Bundesstraße als wichtigste Verkehrsader der Region Uslar teilen derzeit diese Meinung: Der Weiterbau der B 241 bis Bollensen ist vorrangig. Eine Ortsumgehung liegt noch in weiter Ferne.

Daher wäre eine Fortführung der B 241 an Bollensen und dem Kalksandsteinwerk vorbei bis zur Landesstraße zwischen Allershausen und Schoningen eine Lösung, die vielen ausreicht. (fsd)

Rubriklistenbild: © dpa

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